Randale in Berlin
Schwerer Verdacht gegen Frau aus Münster

Münster -

Schwerer Landfriedensbruch – so lautet der Vorwurf gegen eine junge Frau, die jetzt in Münster festgenommen worden ist. Sie soll bei der Auseinandersetzung um ein besetztes Haus in Berlin Steine auf Polizisten geworfen haben. Sympathisanten der Frau bekannten sich zudem zu der Farbbeutelattacke auf das Metropolis-Hochhaus in Münster.

Montag, 28.11.2016, 09:11 Uhr

 
In Münster wurde eine Frau wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch festgenommen. Foto: dpa (Symbolbild)

Gegen die Frau lag ein Haftbefehl vor, bestätigte ein Sprecher der Berliner Polizei gegenüber unserer Zeitung. Sie soll im Juli bei Randale in Berlin aufgefallen sei. Diese ereignete sich im Umfeld eines besetzten Hauses an der Rigaer Straße 94 im Berliner Bezirk Friedrichshain. Der Frau werde unter anderem vorgeworfen, mit Steinen auf Beamte geworfen zu haben, so die Polizei weiter.

Zu ihrem Alter konnte der Behördensprecher nichts sagen. Sie stamme aus Frankreich, halte sich allerdings seit längerer Zeit in Münster auf. Nach ihrer Festnahme soll sie nun in ein Untersuchungsgefängnis nach Berlin gebracht werden.

Auf einer Seite im Internet berichten Sympathisanten der Frau, dass in Münster vor einigen Wochen eine weitere Person im Zusammenhang mit Randale in Berlin festgenommen worden sei.

 Anfang November beschädigten Maskierte das Metropolis-Hochhaus in Münster.

 Anfang November beschädigten Maskierte das Metropolis-Hochhaus in Münster. Foto: privat

Zudem übernehmen sie auf dieser Seite die Verantwortung für eine Farbbeutelattacke auf das Metropolis-Hochhaus in Münster ( wir berichteten ). Damit habe man „solidarische Grüße“ an Mitstreiter aus dem Umfeld der Rigaer Straße senden und zudem Kritik am münsterischen Investor Andreas Deilmann üben wollen, heißt es dort weiter.

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