Verkehrssicherheit
Roxel soll sicherer werden

Münster-Roxel -

Gemeinsam mit der Bevölkerung hat die CDU Roxel Gefahrenstellen im Ort identifiziert und Lösungsvorschläge erarbeitet. Diese will die Ortsunion in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung West als Anträge vorlegen.

Montag, 02.01.2017, 18:01 Uhr

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung befasst sich die Ortsunion der Christdemokraten mit der Verkehrssicherheit in Roxel. So soll der Fußweg in Kösters Kämpken deutlicher sichtbar werden, Am Rohrbusch eine Linksabbiegerspur markiert und die Bushaltestellen im Außenbereich gepflastert werden.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung befasst sich die Ortsunion der Christdemokraten mit der Verkehrssicherheit in Roxel. So soll der Fußweg in Kösters Kämpken deutlicher sichtbar werden, Am Rohrbusch eine Linksabbiegerspur markiert und die Bushaltestellen im Außenbereich gepflastert werden. Foto: cht

Die CDU in Roxel will im neuen Jahr einige „ Gefahrenstellen “ ausräumen. Dazu will die Ortsunion nach eigenen Angaben Anträge in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Münster-West am 19. Januar einbringen.

Mehrere Bürgeranregungen habe die CDU in den vergangenen Wochen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in Roxel entgegen genommen. „Wir werden das zum Anlass nehmen, Anträge an die Bezirksvertretung West zu richten“, erklärt CDU-Bezirksvertreter Nils Schappler .

Unter anderem war die CDU auf Probleme im Mündungsbereich der Straße Am Rohrbusch auf den Dingbängerweg aufmerksam gemacht worden. Es sei es zu Behinderungen gekommen, weil Linksabbieger den Rechtsabbiegern in Richtung Mecklenbeck den Weg versperrten und so ein zügiger Verkehrsfluss unterbunden wurde. Die Ortsunion will sich dafür aussprechen, Fahrbahnmarkierungen für Linksabbieger einzuzeichnen.

In einem Gespräch mit dem Vorstand des Tennis- und Hockeyclubs Münster wurden zudem Maßnahmen angeregt, um eine Überquerung des Dingbängerwegs in Höhe der Sportanlage zu erleichtern. Gerade im nachmittäglichen Berufsverkehr käme es immer wieder zu brenzligen Situationen, wenn Fahrradfahrer die kleinen Lücken im Verkehr nutzen müssten, um vom Radweg zum Sportgelände zu gelangen. „Hier wollen wir sehr bald einen Ortstermin mit der Fachverwaltung und dem THC realisieren und Lösungsmöglichkeiten erörtern“, so Schappler weiter.

Ein weiterer Punkt seien die teilweise nicht gepflasterten Bushaltestellen im Außenbereich Roxels. So sind beispielsweise an der Haltestelle „Am Rohrbusch“ Richtung Roxel oder an der Haltestelle Havixbecker Straße Kreuzung Hohenholter Straße keine gepflasterten Wartebereiche vorhanden, sodass zum Beispiel ältere Menschen mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen das Warten und Einsteigen erschwert werde. Teilweise sei auch der Weg an der Haltestelle sehr schmal oder ein Teil des Grünstreifens am Fahrbahnrand.

Ebenfalls als Sicherheitsrisiko schätzt die CDU einen 100 Meter langen Bürgersteig an der Straße Kösters Kämpken zwischen Dorffeldstraße und Dommelstraße. Das Problem sei dort, dass der Bürgersteig nicht als solcher zu erkennen sei, da die Pflasterung der Stellflächen vor den Garagen und des Gehweges fast identisch sei. „Hier schlagen wir vor, den Gehweg blau einzufärben, damit er sich deutlich von der Fahrbahn und der Fläche vor den Garagen abhebt.“ Anwohner hatten laut Ortsunion beklagt, dass es im Begegnungsverkehr auf der schmalen Straße oft zu gefährlichen Ausweichmanövern komme, und sich Fußgänger auf dem Gehweg nicht sicher fühlten.

Bereits eingebracht hatte die CDU einen Antrag zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Hohenholter Straße zwischen Havixbecker Straße und Woortstiege. Dort gilt seit dem Ausbau durch Straßen NRW Tempo 70. „Vor dem Ausbau hat dort Tempo 50 gegolten, das wollen die Anwohner und auch wir wieder so geregelt haben.“

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