Sanierung des Stadthauses I
Bitte einmal Keller aufräumen

Münster -

Die Sanierung des Stadthauses I in der Innenstadt vom Münster hat begonnen. Und zwar im Keller.

Donnerstag, 05.01.2017, 06:01 Uhr

Der ganze Keller des Stadthauses I muss wegen der anstehenden Sanierung freigeräumt werden.
Der ganze Keller des Stadthauses I muss wegen der anstehenden Sanierung freigeräumt werden. Foto: Matthias Ahlke

Im Keller des Stadthauses I könnte man glatt einen Krimi drehen. Da gibt es beispielsweise einen alten, seit Jahrzehnten nicht mehr genutzten Atomschutzbunker – mit Notausgang. Hinter einer Stahltür befindet sich ein Schacht, der zu einem Gully an der Klemensstraße führt . . .

Beruflich bedingt sind Daniel Bracht und Siegfried Methner derzeit solchen Geheimnissen auf der Spur. Ersterer arbeitet beim Organisationsamt, Letzterer beim Amt für Immobilienmanagement, gemeinsam sind sie die Projektleiter für die jetzt angelaufene Innensanierung des Stadthauses I.

Bei einem Presserundgang am Mittwoch geht es durch das verwinkelte Kellergewölbe des aus dem 1950er-Jahren stammenden Gebäudekomplexes zwischen Prinzipalmarkt und Heinrich-Brüning-Straße. „Hier im Keller kann man gut sehen, wie sehr dieses Gebäude in die Jahre gekommen ist“, verweist Meth­ner auf Schaltkästen aus Bakelit und altertümliche Leitungsrohre.

Start der Innensanierung Stadthaus I

Noch bevor die ersten der 600 Mitarbeiter im Stadthaus I umquartiert wurden, herrschte im 5500 Quadratmeter großen Keller bereits Hochbetrieb. Um sämtliche Versorgungleitungen erneuern zu können, mussten erst einmal 4000 Regalmeter Akten ausgeräumt werden. 500 Regalmeter wanderten gleich zum Altpapier, die anderen – aufbewahrungspflichtigen – Akten wurden zur Speicherstadt nach Coerde gebracht.

Nach der Sanierung soll der Keller neue Akten aufnehmen beziehungsweise den Mietern im Stadthaus als Lagerräume angeboten werden. „Da gibt es Nachfrage“, so Bracht. Dies um so mehr, als künftig auch am Syndikatplatz die Räume im Erdgeschoss als Ladenlokale genutzt werden sollen.

Für Stadtrat Matthias Peck ist die 38,5 Millionen Euro teure und auf vier Jahre angelegte Innensanierung alles andere als ein Luxus. „Wir investieren in leistungsfähige Datenleitungen, überdies in Brandschutz und Betriebssicherheit.“

Innensanierung des Stadthauses I

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Die Sanierung erfolgt in vier Abschnitten. Um die jeweiligen Räume freiräumen zu können, wurden 160 Mitarbeiter in ein anderes Gebäude ausquartiert. Die anderen werden sukzessive im Stadthaus I umherwandern. „Jeder Mitarbeiter muss mit seinem Büro mindestes zwei Mal umziehen“, so Peck.

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In einem Punkt sind Bracht und Methner inzwischen sehr erleichtert. An einer Stelle hat man schon mal probehalber ein Loch in eine Betondecke geschlagen. „Wir wollten sehen, ob man in den angrenzenden Büros noch arbeiten kann.“

Das Ergebnis: Keine Beschwerden. Ob das so bleibt?

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