Ideen für Wohnungspolitik
Wohnungsnot: Es geht um die Zukunft der Region

Münster -

Wie lässt sich der Wohnungsmarkt der Zukunft im Münsterland steuern? Spannende Fragen für die Planer der Region.

Freitag, 13.01.2017, 20:01 Uhr

Ideen für Wohnungspolitik : Wohnungsnot: Es geht um die Zukunft der Region
Foto: dpa

Und welches Potenzial bietet dabei die interkommunale Zusammenarbeit, wenn Städte und ihre Umlandgemeinden gemeinsam Strategien zur Bewältigung der Wohnungsknappheit erarbeiten?

Über die zentralen Herausforderungen und Lösungsansätze für die regionale Wohnungs- und Siedlungspolitik tauschten sich rund 120 Fachleute aus Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Verbänden des Münsterlandes aus. Zur Konferenz unter dem Titel „Wohnungsbau und Raumentwicklung“ hatte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Nordrhein-Westfalen (MBWSV) mit der Bezirksregierung Münster sowie der Stadt Münster eingeladen.

Gemeinsam für die Region (v.l.): Matthias Peck (Stadt Münster), Michael Brunsiek (Stadt Emsdetten), Matthias Schmied (Bezirksregierung Münster), Ralf Weidmann (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Regionale 2016), Oberbürgermeister Markus Lewe, Michael von der Mühlen (Staatssekretär im MBWSV NRW), Wolfgang Annen (Bürgermeister Ostbevern) und Dr. Hermann Paßlick (Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Münsterland).

Gemeinsam für die Region (v.l.): Matthias Peck (Stadt Münster), Michael Brunsiek (Stadt Emsdetten), Matthias Schmied (Bezirksregierung Münster), Ralf Weidmann (Bezirksregierung Münster), Uta Schneider (Regionale 2016), Oberbürgermeister Markus Lewe, Michael von der Mühlen (Staatssekretär im MBWSV NRW), Wolfgang Annen (Bürgermeister Ostbevern) und Dr. Hermann Paßlick (Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Münsterland). Foto: Stadt Münster / Britta Roski

Wohnungsbauoffensive in NRW

Die Veranstaltung in Münster ist Teil einer Reihe von Regionalkonferenzen im Rahmen der landesweiten Wohnungsbauoffensive der Landesregierung, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ziel sei die Gewinnung von Flächen für den Geschosswohnungsbau im Umland der großen Städte und deren verkehrliche Anbindung. Die Kommunen sollen wissen, dass das Land NRW alle Anstrengungen einer qualitativ hochwertigen regionalen Siedlungsentwicklung nachhaltig unterstützt“, erklärte Michael von der Mühlen, Staatssekretär im Wohn- und Bauministerium.

In Fachvorträgen und Diskussionsrunden standen Themen und Fragestellungen zur künftigen Bau- und Siedlungsentwicklung sowie Verkehrsinfrastrukturentwicklung auf dem Programm.

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Als Gastgeber im Rathausfestsaal betonte Markus Lewe den notwendigen Dialog zwischen den benachbarten Städten und Gemeinden. „In den kommunalen Verwaltungen des Münsterlandes sind Wohnungsbau und Siedlungsentwicklung bereits zentrale Arbeitsfelder. Der Weg zu neuem bezahlbaren und zugleich qualitätsvollen Wohnraum führt dabei nur über Konzepte, die nicht an Kommunalgrenzen enden. Daher haben wir in der Stadtregion Münster einen Dialog- und Arbeitsprozess angestoßen, um gemeinsame Lösungen für eine zukunftsorientierte Wohnraumversorgung zu entwickeln.“

Regionalplaner Ralf Weidmann unterstrich die Bedeutung der kommunalen Zusammenarbeit: Viele Projekte der Regionale 2016 und auch die Stadtregion Münster hätten durch die Kooperation über die kommunalen Grenzen hinweg bereits sehr überzeugende Ansätze zu Herausforderungen der Siedlungsentwicklung oder auch der Mobilität entwickelt.

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