Vereinsauflösung
Endstation für den Verein zur Rettung der letzten Straßenbahn

Münster -

Weil das Projekt vollendet ist und keine jüngeren Mitglieder mehr zur Verfügung stehen, will sich der Verein zur Rettung der letzten Straßenbahn in Münster im Sommer auflösen.

Mittwoch, 01.02.2017, 12:02 Uhr

Die historische Straßenbahn im Glashof am Stadthaus 3 ist längst vollendet, deshalb soll der Verein aufgelöst werden. Rolf Jungenblut und Karin Reismann wollen sich darum kümmern.
Die historische Straßenbahn im Glashof am Stadthaus 3 ist längst vollendet, deshalb soll der Verein aufgelöst werden. Rolf Jungenblut und Karin Reismann wollen sich darum kümmern. Foto: hpe

Die Endhaltestelle ist erreicht, Nachwuchs in den eigenen und inzwischen stark dezimierten Reihen gibt es nicht und ein attraktiverer Standort, als der ziemlich versteckte Platz hinter dem Stadthaus 3, ist auch nicht in Sicht. Der Verein zur Rettung der letzten Straßenbahn in Münster hat seine Aufgabe erfüllt und will sich nun auflösen.

Der Initiator, Motor und Wegbereiter des ehrgeizigen Projekts, Ex-Handwerkskammer-Präsident Hans Rath, hat angekündigt, im Sommer bei einer Mitgliederversammlung das Amt des Vereinsvorsitzenden in jüngere Hände abzugeben und Rolf Jungenblut als Nachfolger vorgeschlagen.

Das "gute Ende"

Jungenblut, aktuell noch Präsident des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval , ist dazu grundsätzlich bereit. „Vorher gebe ich mein Amt im Karneval ab, dann möchte ich zusammen mit der zweiten Vorsitzenden, Karin Reismann , den Verein zu einem guten Ende führen“, so der Firmenchef aus Hiltrup.

Und das „gute Ende“ kann aus Sicht von Jungenblut und Reismann nur die Auflösung sein.

Von den eifrigen Handwerkern, die zwölf Jahre an der Restaurierung des Triebwagens von 1954 unermüdlich gearbeitet hatten, sind aus Altersgründen nur noch wenige aktiv dabei.

Münsters letzte Straßenbahn

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    Foto: Matthias Ahlke
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Auflösung als Konsequenz

„Die junge Generation kann mit einer Straßenbahn nicht mehr viel anfangen“, so Jungenblut und Reismann. Dennoch möchte man das „Lebenswerk der Mitwirkenden“ erhalten und weiter Führungen für Senioren anbieten. „Sie haben die Straßenbahnzeit noch erlebt und verbinden Erinnerungen damit“, so Reismann.

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Mehr Aufmerksamkeit erwünscht: Auf dem Abstellgleis

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Ein Umzug der Bahn an einen publikumswirksameren Ort wie beispielsweise ins Mühlenhof-Museum oder in der Innenstadt scheitert an den Kosten. „Der Hafenplatz wäre optimal, aber auch das klappt nicht“, so Jungenblut. Am Stadthaus will man nun Hinweisschilder auf die Bahn aufstellen.

Und weil „es nichts mehr zu tun gibt“ (Reismann) sei die Auflösung des Vereins die Konsequenz.

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