York-Kaserne und Westfalen-Areal sorgen für Veränderung
Noch ein Riesenprojekt in Münsters Südosten

Münster -

Die Stadtteile Gremmendorf und Angelmodde stehen vor einem grundlegenden Wandel. Der Abzug der britischen Streitkräfte haben den Menschen bereits viele freigezogene Wohnungen und eine Kaserne beschert, auf der ein riesiges neues Stadtquartier mit 1800 Wohnungen entstehen soll.

Mittwoch, 15.02.2017, 10:02 Uhr

Die Westfalen-Gruppe verlagert ihr Werk Gremmendorf nach Gelmer und macht Platz für neue Wohnungen.
Die Westfalen-Gruppe verlagert ihr Werk Gremmendorf nach Gelmer und macht Platz für neue Wohnungen. Foto: Oliver Werner

Gerade einmal 750 Meter entfernt wird die Westfalen-Gruppe, ein münsterisches Traditionsunternehmen im Bereich der Gase und Energiewirtschaft, bis Mitte 2019 ein knapp zwölf Hektar großes Gelände freiziehen und die Produktionsstätte nach Gelmer verlagern .

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Gespräche über Anschlussnutzung des Geländes

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und der Chef der Westfalen-Gruppe, Wolfgang Fritsch-Albert , haben bereits über die ins Auge gefasste Anschlussnutzung gesprochen.

Kommentar zum Thema:

Westfalen-Gruppe zieht nach Gelmer : Gewinn für alle

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Wegen der Lage des Industrieareals inmitten diverser Wohngebiete dürfte Münster an der Nahtstelle von Gremmendorf und Angelmodde ein weiteres, neues Baugebiet erhalten.

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Große Bedeutung der Inftrastruktur-Fragen

Für den Gremmendorfer CDU-Ratsherrn Andreas Nicklas steht Münsters Südosten vor einer „signifikanten Veränderung“, die auch Auswirkungen haben dürfte auf die aktuellen Verkehrsdebatten. Die Stichworte heißen Albersloher Weg und geplanter Zugverkehr auf der WLE-Trasse.

Nach Ansicht des Südost-Bezirksbürgermeisters Rolf Schönlau (SPD) gewinnen die Fragen der Infrastruktur angesichts der neuen Entwicklung eine noch größere Bedeutung. Bereits jetzt gebe es unübersehbare Engpässe bei Kita-Plätzen sowie beim Angebot an Sportflächen.

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