Rosenmontagszug-Bilanz
Relativ ruhige Einsatzlage für Polizei und Rettungsdienste

Münster -

21 Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Polizeibeamte, Raubes, Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Basis und Bedrohung – diese Rosenmontagszug-Bilanz zog die Polizei Münster am Abend.

Montag, 27.02.2017, 20:02 Uhr

Vergleichsweise ruhig war die Einsatzlage beim Rosenmontagszug in Münster für Polizei und Rettungsdienste.
Vergleichsweise ruhig war die Einsatzlage beim Rosenmontagszug in Münster für Polizei und Rettungsdienste. Foto: hpe

Drei Personen wurden vorübergehend aufgrund ihrer Alkoholisierung in Gewahrsam genommen. Die Beamten erteilten 35 Platzverweise. Insgesamt aber hätten 80 000 Besucher friedlich gefeiert.

Einige Jugendliche randalierten

„Unser Konzept, in der aktuellen Sicherheitslage deutlich mehr Beamte als noch vor zwei Jahren einzusetzen, ist aufgegangen“, so Polizei-Einsatzleiter Martin Mönnighoff. Leider sei es aber auch wieder zu Vorfällen gekommen, „die in den meisten Fällen auf den übermäßigen Konsum von Alkohol zurückzuführen sind“.

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Mehrfach mussten Beamte einschreiten, nachdem Jugendliche randalierten, pöbelten oder Flaschen auf der Straße zerschlugen.

► An der Engelenschanze spuckte ein aggressiver 17-jähriger Tatverdächtiger einer Polizistin ins Gesicht, berichtete die Polizei.

► An der Ludgeristraße riss ein unbekannter Täter einer 16-jährigen Jugendlichen die Tasche aus der Hand. Darin befand sich unter anderem ihr Smartphone.

► Ein 44-jähriger Tatverdächtiger aus den Niederlanden beleidigte eine 19-Jährige im Rathausinnenhof auf sexueller Basis. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

Zum Nachlesen:

Der Rosenmontagsliveticker: Bunt und fröhlich

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Ruhiger Einsatz für Sanitätsdienste

Während des Karnevalsumzugs verloren sich mehrere Eltern und Kinder aus den Augen und meldeten sich bei den Polizisten. Alle Vermissten konnten sich glücklicherweise nach kurzer Zeit wieder in die Arme schließen.

Ruhiger als in den vergangenen Jahren verlief der Einsatz für den Sanitäts- und Rettungsdienst. 79 Notfälle – überwiegend aufgrund von übermäßigem Alkoholkonsum – wurden bis zum Einsatzende gegen 18.10 Uhr gezählt, bilanzierte die Feuerwehr Münster am Abend.

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23 Patienten mussten mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert werden, davon wurde einer von einem Notarzt begleitet.

„Damit fällt die Einsatzbilanz in diesem Jahr deutlich niedriger aus als in den Vorjahren“, resümierte DRK-Sprecherin Nina Heckmann. Tatsächlich hatte es beim letzten Rosenmontagszug über 150 Notfälle gegeben. Circa 95 Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser Hilfsdienstes und der Feuerwehr Münster waren im Einsatz.

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