Feuerwehrchef geht nach 22 Jahren
Fritzens großer Abschied

Münster -

Benno Fritzens Verabschiedung nach 22 Jahren war ein Groß-Event. Viele Feuerwehrleute, ordentliche Blasmusik – und warme Worte.

Samstag, 04.03.2017, 09:03 Uhr

So herzlich kann Benno Fritzen mit dem Oberbürgermeister umgehen. Aber in der Vergangenheit konnte der Feuerwehrchef auch mit harten Bandagen für seine Wehr kämpfen.
So herzlich kann Benno Fritzen mit dem Oberbürgermeister umgehen. Aber in der Vergangenheit konnte der Feuerwehrchef auch mit harten Bandagen für seine Wehr kämpfen. Foto: Günter Benning

8033 Tage, 22 Jahre, die Ära Benno Fritzen ging am Freitag mit großem Tamtam zu Ende. Dafür sorgten nicht nur die beiden Feuerwehrkapellen in der neuen Fahrzeughalle am York-Ring. Sondern vor allem die Redner. Wie Oberbürgermeister Markus Lewe , der dem Ex-Feuerwehrchef bescheinigt: „Er ist gewaschen mit allen Löschwassern.“

Benno Fritzen wird verabschiedet

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  • Szenen von der Verabschiedung von Feuerwehrchef Benno Fritzen.

    Foto: Günter Benning
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Ein Fahrzeugbrand an der Pius-Allee , zwei Feuerwehreinsätze – die Feierstunde, an der mehrere Hundert Wehrleute und Vertreter des Katastrophenschutzes teilnahmen, wurde immer mal wieder von einem kleinen Alarm unterbrochen. Für Fritzen, wie er zugab, ungewohnt, „sich heute mal nicht umzudrehen, wer da gerade rausfährt“. Einerseits liebe er das Geräusch des Alarms, andererseits „geht es jetzt ja immer irgendwem schlecht“.

Enormer Sprung nach vorne

Fritzen wurde an seinem letzten Arbeitstag von historischen Feuerwehrfahrzeugen aus Hiltrup abgeholt, die dann am York-Ring parkten. „Das Amt“, lobte Feuerwehrdezernent Wolfgang Heuer launig, „hat unter Benno Fritzen einen enormen Sprung nach vorn gemacht.“

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Dem Wehrchef, so Heuer, habe es nie an Argumenten gefehlt, „das ist seine Stärke.“ Manchmal habe man sich schon gewundert, dass es aus dem Bereich der Feuerwehr immer noch Wünsche gab. Aber Katastrophen wie Fukushima , Terroranschläge, Starkregen zeigten, „die Entwicklung der Gefahrenabwehr kann nicht an ein Ende kommen.“

Fritzens Nachfolger Gottfried Wingler-Scholz hatte einen 2,90 Meter großen Feuerahorn mitgebracht: „Nach Belieben zu begießen.“ Unter den vielen Geschenken für Fritzen war auch ein Playmobil-Feuerwehrboot – als Symbol für das, was noch fehlt. „Eigentlich“, scherzte OB Lewe, „bin ich froh, dass es kein Hubschrauber ist.“

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