Tage der offenen Tür am Johann-Krane-Weg
„orderbase campus“: Bunte Räume für Querdenker

Münster -

Der IT-Dienstleister Orderbase hat 1999 in einem Kellerbüro in Havixbeck klein angefangen. Inzwischen verfügt das Unternehmen über 57 Mitarbeiter – und über einen eigenen „Campus“.

Sonntag, 05.03.2017, 11:03 Uhr

Dr. Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung findet nur lobende Worte für Afra und Robert Holtstiege (erste Reihe Mitte) und ihren neuen „orderbase-campus“.
Dr. Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung findet nur lobende Worte für Afra und Robert Holtstiege (erste Reihe Mitte) und ihren neuen „orderbase-campus“. Foto: Oliver Werner

Das neue Haus heißt „M 44“, kurz und bündig. M steht für Meeting (Besprechung), aber auch für Münster . 44 ist die Hausnummer und zugleich eine Erinnerung an Münsters frühere Postleitzahl 4400. Das wirkt zwar überraschend nostalgisch, aber „M 44“ ist halt ein Haus für Querdenker, und die dürfen auch mal nostalgisch sein.

Afra und Robert Holtstiege

Afra und Robert Holtstiege Foto: Oliver Werner

Stichwort: Vernetzung

„M 44“ ist nicht das einzige neue Gebäude im Technologiepark am Johann-Krane-Weg. Aber das derzeit spektakulärste. Denn darin soll nichts weniger als die Vision einer neuen Arbeitswelt gelebt werden: Das schicke Hightech-Haus steht mit seinen unkonventionellen Tagungs- und Besprechungsräumen allen Mietern der beiden benachbarten Bürogebäude zur gemeinsamen Verfügung. Weil es sich außerhalb der eigenen vier Wände geistreicher nachdenken lässt. Und weil man bei dieser Gelegenheit ins Gespräch kommt. Vernetzung heißt das Stichwort.

Alle drei Gebäude bilden zusammen den „ orderbase campus“, der am Freitag offiziell eröffnet wurde – und der an diesem Wochenende die interessierte Öffentlichkeit zu weiteren Tagen der offenen Tür einlädt. Das erste Bürogebäude des prosperierenden IT-Dienstleisters Orderbase war bereits 2012 eröffnet worden; statt eines Anbaus wurde ab 2015 vom Architekten Norbert Hoppermann ein zweites Bürogebäude geplant, das auch anderen Unternehmern eine Heimstatt bieten sollte. Und damit niemand im stillen Kämmerlein vor sich hinarbeitet, sollen sich künftig alle im „M 44“ begegnen.

Das Foyer des neuen Tagungszentrums.

Das Foyer des neuen Tagungszentrums. Foto: Oliver Werner

"Kreativraum" und "Narrenraum"

Das besondere an den Tagungsräumen im zweiten Obergeschoss: Sie sind auf nette Art ein wenig durchgeknallt. Da gibt es einen „Kreativraum“, der wie ein großes Kinderspielzimmer mit farbigen Kissen und Polstern ausgestattet ist; eine kuschlige Pseudobibliothek mit Büchertapete, in der sich Sherlock Holmes wohlgefühlt hätte; einen „Naturraum“ mit Moos an der Wand und rustikalem Holztisch; einen schneeweißen Raum der an die Kommandobrücke der Enterprise erinnert. Wer hier nicht auf neue Gedanken kommt, dem ist nicht zu helfen.

Dr. Thomas Robbers von der Wirtschaftsförderung lobte die Unternehmer Afra und Robert Holtstiege für ihre kühne Vision – und die Stadt für ihre Bereitschaft zur Innovation im Technologiepark: „Münster muss in der Lage sein, Technikunternehmen eine Perspektive zu bieten. Das klappt inzwischen gut.“

Tage der offenen Tür

Nach gut einjähriger Bauzeit ist am Johann-Krane-Weg 44-48 im Technologiepark Münster der „orderbase-campus“ fertiggestellt worden. Auf die Einweihungsfeier folgen am Samstag und Sonntag (4. und 5. März) zwei „Tage der offenen Tür“, begleitet von einem Programm, heißt es in einer Pressemitteilung. Jeweils zwischen 11 und 18 Uhr können die Räume bei Rundgängen besichtigt werden. Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft halten Vorträge.

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Das „M 44 Meeting Center“ am Johann Kraneweg ist das Herzstück des „orderbase campus“.

Das „M 44 Meeting Center“ am Johann Kraneweg ist das Herzstück des „orderbase campus“. Foto: Oliver Werner

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