Ausstellung an fünf Standorten geplant
Frieden – von der Antike bis heute

Münster -

Frieden ist das Thema einer Ausstellung, die im Jahr 2018 an gleich fünf Standorten in Münster gezeigt wird. Das LWL-Museum für Kunst und Kultur beteiligt sich an der Ausstellung „Frieden. Von der Antike bis heute“ mit einer 1,2 Millionen Euro teuren Schau, erläuterte die Kulturdezernentin des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Barbara Rüschoff-Thale, vor dem LWL-Kulturausschuss.

Dienstag, 07.03.2017, 06:03 Uhr

Barbara Rüschoff-Thale
Barbara Rüschoff-Thale Foto: LWL

Die Ausstellung werde in sechs Kapiteln – sechs Räume des Sonderausstellungsbereichs mit einer Gesamtfläche von 960 Quadratmeter – gezeigt, in denen an Beispielen vom Mittelalter bis zur Gegenwart Vorstellungen vom Frieden und historischen Friedensschlüssen thematisiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie hätten jeweils das Bild vom Frieden mit epochenübergreifender Bedeutung geprägt oder auch verändert, erklärt Rüschoff-Thale.

An der Kooperationsausstellung sind vier weitere Institutionen beteiligt: das Bistum, das Kunstmuseum Pablo Picasso , das Stadtmuseum und das Archäologische Museum der Westfälischen Wilhelms-Universität. „ Münster als Stadt des Westfälischen Friedens ist ein Ort, zu dem die Aufbereitung dieses Themas und seine Präsentation in einer Ausstellung gut passen“, soRüschoff-Thale. Das Jahr 2018 biete sich 400 Jahre nach Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges 1618 und 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges 1918 als ein Jahr des Nachdenkens über Frieden besonders an.

Im Zentrum der groß angelegten Ausstellung stehe die Frage, warum Menschen zu allen Zeiten den Frieden wünschen, seine Bewahrung auf Dauer aber nie gelang. Die LWL-Kulturdezernentin rechnet mit über 70 000 Besuchern für die Gesamt-Ausstellung.

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