ZVM-Verbandsversammlung
WLE-Strecke soll 40,4 Millionen Euro kosten

Münster -

Auf 40,4 Millionen Euro belaufen sich die Investitionskosten für die WLE-Strecke Münster – Sendenhorst. Das gab der Zweckverband SPNV Münsterland (ZVM) am Dienstag bekannt.

Dienstag, 28.03.2017, 17:03 Uhr

Die Investitionskosten für die Reaktivierung der WLE-Strecke sollen sich auf 40,4 Millionen Euro belaufen.
Die Investitionskosten für die Reaktivierung der WLE-Strecke sollen sich auf 40,4 Millionen Euro belaufen. Foto: isa

In den Kosten seien ein konkretisiertes Bahnübergangskonzept und Schallschutz-Maßnahmen berücksichtigt, berichtete der ZVM am Dienstag nach der Verbandsversammlung am Montag. Vor zwei Jahren hatte die WLE laut Betriebsleiter Johann Ubben noch mit zwei Millionen Euro mehr gerechnet.

Kürzere Sperrzeit der Strecke Münster – Coesfeld

Zudem teilt der ZVM mit, dass der Sperrzeitraum der Strecke Münster – Coesfeld (RB 63) während der Baumaßnahme der Unterführung Herold­straße verkürzt werden soll: von Mitte Februar bis Anfang August 2018 – statt wie bisher bis Ende Oktober 2018.

Das sei Ergebnis von intensiven Gespräche zwischen der DB Netz, der DB Station&Service und der Stadt Münster, heißt es in der Pressemitteilung. Für diesen Zeitraum werde ein Ersatzkonzept mit Bussen zwischen Münster-Roxel und Münster-Hauptbahnhof erarbeitet.

RRX-Anschluss

Zur Anbindung von Münster an den Rhein-Ruhr-Express (RRX) bekräftigte die Verbandsversammlung ihre Forderung zum zweigleisigen Ausbau der Strecke Münster – Lünen über den Bundesverkehrswegeplan, so wie es derzeit vom Bundesverkehrsministerium noch geprüft wird. Dann sei der RRX-Anschluss von Dortmund nach Münster auch ohne das teure sogenannte Überwerfungsbauwerk im Osten des Dortmunder Hauptbahnhofs möglich.

Enttäuscht von Eurobahn

Zur nicht zufriedenstellenden Betriebsqualität auf den Linien RB 50, RB 67 und RB 69/89 der Eurobahn forderte die Verbandsversammlung nachhaltige Verbesserungen des Betreibers Eurobahn. Dabei wurde insbesondere auf die Einstellung von neuem Personal zur Gewährleistung der Fahrplanstabilität gedrängt. Die Mitglieder zeigten sich laut ZVM enttäuscht, dass die Eurobahn der Einladung zur Sitzung nicht gefolgt ist.

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