Neues Preußen-Stadion
Wohnen im Preußenquartier: SPD für 3000 Wohnungen an der Hammer Straße

Münster -

Wenn schon – denn schon! Frei nach diesem Motto möchte die SPD-Ratsfraktion im Falle eines neuen Preußen-Stadions ein wohnungspolitisch ganz großes Rad drehen.

Samstag, 08.04.2017, 17:04 Uhr

Wo derzeit die Preußen-Tribüne steht, könnten nach den Vorstellungen der SPD in einigen Jahren Wohnungen gebaut werden
Wo derzeit die Preußen-Tribüne steht, könnten nach den Vorstellungen der SPD in einigen Jahren Wohnungen gebaut werden. Foto: Jürgen Peperhowe

Wie der SPD-Fraktionschef Dr. Michael Jung am Freitag bei einem Pressegespräch erklärte, sei es nicht zielführend, die Stadionfrage und die Planung neuer Wohnquartiere gegeneinander auszuspielen.

Deshalb plädiert Dr. Jung dafür, dass bei einem möglichen Stadionumzug auch das gesamte Areal an der Hammer Straße geräumt und neu genutzt wird. Also nicht nur das Stadion, sondern auch die Nebenflächen, der Großteil der Parkplätze, die Geschäftsstelle und die Nebenplätze, gegebenenfalls auch die neben dem Stadion befindlichen Tennisplätze.

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Ideale äußere Voraussetzungen

Das Ziel der SPD : Entlang der Hammer Straße könnte ein riesiges neues Quartier mit bis zu 3000 Wohnungen entstehen. Die Grenzen: Die Bahnlinie im Norden, die Siedlung Berg Fidel im Westen, die Trauttmansdorffstraße im Süden, die Hammer Straße im Osten.

Die äußeren Voraussetzungen für Wohnungen an dieser Stelle wären laut SPD ideal: nah an der Stadt, gute verkehrliche Erschließung, und perspektivisch bestehe sogar die Möglichkeit eines eigenen Bahnhaltepunktes.

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"Chance für die Stadt"

Die Besonderheit dabei: Sämtliche Flächen in diesem Areal gehören der Stadt beziehungsweise den Stadtwerken, so dass eine Bebauung auch unter finanziellen Gesichtspunkten für die Stadt interessant sei. Das gilt auch für die riesige Brachfläche südlich des Stadions. Sie darf wegen der Nähe zum Stadion sowie wegen der derzeitigen Wassergewinnung nicht bebaut werden. Beides könnte demnächst wegfallen.

Die wirtschaftlich lukrative Anschlussverwertung des Geländes rund um das (alte) Stadion würde die Debatte über das neue Stadion in ein anderes Licht rücken, erklärte Jung einen – aus seiner Sicht – weiteren Vorteil. „Wir reden nicht nur über eine Chance für die Preußen, sondern auch über eine Chance für die Stadt.“

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