Kriminalitätsstatistik 2016: Kommentar
Falsche Tabuisierung

Es ist noch nicht lange her, da war Ausländerkriminalität ein Tabu. Wer sie thematisierte, sah sich geradezu reflexhaft dem Vorwurf ausgeliefert, „rechts“ oder „rassistisch“ zu sein. Die am Montag veröffentlichte Statistik zeigt hingegen, dass es sich bei Ausländerkriminalität eben nicht um Hetze aus der rechten Ecke, sondern um eine mit Zahlen belegbare Entwicklung handelt: Immer mehr Tatverdächtige sind Ausländer.

Montag, 24.04.2017, 18:04 Uhr

Kriminalitätsstatistik 2016: Kommentar : Falsche Tabuisierung
Die Kriminalitätsstatistik 2016 zeigt: Immer mehr Tatverdächtige sind nichtdeutscher Herkunft. Aber: Bei zwei Dritteln der Tatverdächtigen handelt es sich um Deutsche. Foto: dpa

Das festzustellen, ist nicht ausländerfeindlich – sondern schafft vielmehr die Voraussetzung, ein Problem gezielt und präventiv anzugehen und Defizite bei der Integration auszuräumen. Nicht die Thematisierung, sondern vielmehr die Tabuisierung der Ausländerkriminalität ist falsch.

Auch dies muss klar gesagt werden: Es sind nicht „die Ausländer“, die Straftaten begehen, sondern es ist nur ein Bruchteil der in diesem Land friedlich lebenden ausländischen Mitbürger. Ebenfalls Fakt ist: Bei zwei Dritteln der Tatverdächtigen handelt es sich um Deutsche.

  

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