Dreharbeiten für den neuen Münster-Tatort
Skulptur-Leiche hinter dem Rathaus

Münster -

Die erste Leiche liegt hinter dem Rathaus und versteckt sich in einer Harlekin-Skulptur: An den Chillida-Bänken haben am Mittwoch die Dreharbeiten für den neuen Münster-Tatort „Gott ist auch nur ein Mensch“ begonnen. Gesendet wird im Winter 2017.

Mittwoch, 05.07.2017, 19:07 Uhr

Ein Bild vom Oberbürgermeister machte sich Axel Prahl beim offiziellen Fototermin für den Start der Dreharbeiten zum neuen Münster-Tatort „Gott ist auch nur ein Mensch“ im Rathaus-Innenhof. Die Harlekin-Skulptur ist im Film übrigens eine Leiche, die ein Geheimnis in sich verbirgt.
Ein Bild vom Oberbürgermeister machte sich Axel Prahl beim offiziellen Fototermin für den Start der Dreharbeiten zum neuen Münster-Tatort „Gott ist auch nur ein Mensch“ im Rathaus-Innenhof. Die Harlekin-Skulptur ist im Film übrigens eine Leiche, die ein Geheimnis in sich verbirgt. Foto: Matthias Ahlke

Der knallbunte Harlekin mitten auf einem kleinen Podest neben den Chillida-Bänken im Schatten des Rathauses am Platz des Westfälischen Friedens verunsichert am Mittwochmittag so manchen Skulptur-Touristen.

Verzweifelt drehen und wenden die internationalen Kunst-Aufspürer ihre kleine Faltkarte, andere nutzen das Smartphone und suchen nach Aufklärung. Leider vergeblich, das bunte Lustig-Männchen taucht in keinem Verzeichnis auf.

Denn der unübersehbare Harlekin gehört nicht zu den Skulptur-Projekten, sondern ist in Wirklichkeit eine Krimi-Leiche, die in den ersten Sendeminuten des neuen Münster Tatorts die Zuschauer verwirren soll.

Drehstart für den neuen Münster-Tatort „Gott ist auch nur ein Mensch“

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Am Mittwoch begannen die Dreharbeiten für „Gott ist auch nur ein Mensch“ in der City, und aus diesem Grund stand der Harlekin für ein paar Stunden auf dem Sockel. Oberbürgermeister Markus Lewe unterbrach zum Presse-Fototermin ein Gespräch in der Bezirksregierung. Ein Selfie mit den beiden Hauptdarstellern Jan-Josef Liefers und Axel Prahl direkt neben seiner Amtsstube musste sein.

Die Handlung nimmt allerdings deutlich Bezug auf die aktuelle Projektschau: Kurz vor der Eröffnung der „internationalen Skulptur-Tage“ fällt das vermeintlich neue Werk des Aktionskünstlers „G.O.D.“ auf, die Clownsfigur hinter dem Rathaus ist allerdings bei näherem Hinsehen ein Toter. Laut Drehbuch ein ehemaliger Stadtrat, dem Unzucht mit Minderjährigen nachgesagt wurde. Bei der Obduktion findet Prof. Boerne in der Leiche einen USB-Stick. Dort sind Beweise für die Schuld des Politikers dokumentiert. Noch bevor die Fahndung nach dem mutmaßlichen Clownskiller erste Ergebnisse bringt, gibt es einen neuen Toten. Auch das zweite Mordopfer wird der Zuschauer laut WDR-Presseinformation „kunstvoll präpariert präsentiert bekommen“.

Die Dreharbeiten für „Gott ist auch nur ein Mensch“ laufen bis Mitte Juli, der Sendetermin ist für den Winter 2017 geplant.

Für Prahl und Liefers bleibt bei dem engen Drehplan wenig Zeit, sich die echten Skulptur-Exponate anzuschauen. „Viel haben wir noch nicht gesehen, aber das kann ja noch kommen“, meinte Prahl. Nach den Skulptur-Projekten 2007 hatte er sich aktiv für den Erhalt der Paul-Wulf-Statue eingesetzt. Privat hat er daheim „auch viel Kunst“, so der Darsteller des Kommissars Frank Thiel. Prahl: „Buchstützen aus Singapur.“

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