Kletterparadies im alten Gasometer
Kommentar: Private Sponsoren fragen

Münster -

Der Gasometer rostet seit Jahren neben der Umgehungsstraße vor sich hin. Die Kosten zur Erhaltung des Industriedenkmals sind immens. Deshalb sollten jetzt private Sponsoren gefragt werden. Ein Kommentar.

Montag, 10.07.2017, 19:07 Uhr

Droht der ehrgeizige Plan des Alpenvereins, im Gasometer ein alpines Sportzentrum mit Kletterhalle zu errichten, nun an den Kosten für die Sanierung des Industriedenkmals zu scheitern? Zu befürchten ist das, weil weder die Stadtwerke noch der Verein Gelder für diese Renovierung ausgeben möchten. Die Ehrenamtlichen im Vorstand können ihre Mitglieder zwar für das Projekt begeistern. Doch eine Summe von 700.000 Euro in „Altlasten“ zu investieren, statt sie in ein Kletterprojekt zu stecken, dürfte schwer vermittelbar sein.

Auch die Stadtwerke haben nicht den notwendigen Etat-Spielraum, zumal weitere Summen in den Erhalt des Gebäudes unvermeidlich sein dürften.

Bleibt also nur privates Sponsoring, beispielsweise durch Unternehmen wie Red Bull. Oder eine zumindest teilweise Mitnutzung des Geländes durch eine Firma. Wenn am Ende eine für die Bürger sinnvolle Nutzung der seit Jahren vor sich hinrostenden Industriebrache dabei rauskommt, sollte man darüber nachdenken.

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