250 Jahre Schloss Münster
Barockengel neben Beamer

Münster -

[Mit Video] Vor fast genau 250 Jahren, am 26. August 1767, wurde in Münster der Grundstein für das Schloss gelegt. Vom Glanz vergangener Zeiten ist so im Inneren nicht mehr viel zu sehen. Im Hörsaal S 2 im Südflügel aber begegnen sich bis heute Vergangenheit und Gegenwart.

Samstag, 26.08.2017, 10:08 Uhr

Blick aufs Schloss aus der Vogelperspektive: Von außen ist der Bau nach seiner Zerstörung weitgehend nach den Plänen Schlauns rekonstruiert worden.  
Blick aufs Schloss aus der Vogelperspektive: Von außen ist der Bau nach seiner Zerstörung weitgehend nach den Plänen Schlauns rekonstruiert worden.   Foto: Jan Lehmann/WWU

Die Planungen der fürstbischöflichen Residenz hatten sich schon länger hingezogen, bis es nach den Plänen von Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun endlich ans Werk ging.

Die Fertigstellung ließ ebenfalls lange auf sich warten, Schlaun erlebte die Vollendung seines Bauwerks nicht.

Drohnenflug am Schloss Münster

Prunkvoll ging es selten im Schloss zu, der Fürstbischof hielt sich meist nicht in Münster auf.Als Münster 1803 zum Staat Preußen kam, wurde das Schloss Sitz für das Militär und die Verwaltung.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Prachtbau fast vollkommen zerstört. Schon bald nach Kriegsende fiel die Entscheidung, das Schloss als Hauptsitz der Universität wieder aufzubauen.

250 Jahre Schloss: Altes und Modernes unter einem Dach

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  • Blickfang im Foyer im heutigen Schloss ist das Bild von Rudolf Hausner „Aufruf zur Verteidigung der persönlichen Freiheit“.

    Foto: Karin Völker
  • Ein alter Schaltkasten im Hörsaal S2

    Foto: kv
  • Eines der prächtig möblierten Zimmer im Schloss: Die Aufnahme stammt aus der Zeit um 1930.

    Foto: LWL Denkmalamt
  • Der ehemalige Festsaal des Schlosses vor der Zerstörung. Hier ist heute die Aula.

    Foto: LWL Denkmalamt
  • Die ehemalige Kapelle im Südflügel erstreckte sich über zwei Etagen. Heute ist unten der Hörsaal S 1, oben der S 2, der noch viele Zeugnisse der alten Kapelle enthält.

    Foto: LWL Denkmalamt
  • Die Schlossruine 1945

    Foto: LWL Denkmalamt
  • Zwischen 1933 und 1945 diente der Schlossplatz wiederholt großen Aufmärschen der nationalsozialistischen Machthaber.

    Foto: Universitätsarchiv
  • Die ehemalige Schlosskapelle

    Foto: LWL-Denkmalamt
  • Der Südflügel  mit der ehemaligen Kapelle nach der Zerstörung. Oben links sind die heute noch erhaltenen Verzierungen sichtbar.

    Foto: LWL Denkmalamt
  • Ein Overheadprojektor im Hörsaal S2

    Foto: Oliver Werner
  • Blick in den Hörsaal S2

    Foto: Oliver Werner
  • Engel im Hörsaal S2 – Überbleibsel des Kapellenschmucks

    Foto: Oliver Werner
  • Nicht jeder Stuhl ist im S2 benutzbar.

    Foto: Oliver Werner
  • Engel im Hörsaal S2 – Überbleibsel des Kapellenschmucks

    Foto: Oliver Werner
  • Studentengenerationen haben Kritzeleien im Hörsaal S2 hinterlassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Studentengenerationen haben Kritzeleien im Hörsaal S2 hinterlassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Ein Blick in den Hörsaal

    Foto: Oliver Werner
  • Alt neben neu: Der Beamer kommt heute in Vorlesungen zum Einsatz.

    Foto: Oliver Werner
  • Studentengenerationen haben Kritzeleien im Hörsaal S2 hinterlassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Ein Tablet dient heute der Steuerung des Beamers. Kreide, Schwamm und eine Tafel gibt es aber auch noch.

    Foto: Oliver Werner
  • Studentengenerationen haben Kritzeleien im Hörsaal S2 hinterlassen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Kurbel für den Theatervorhang aus den 50ern im Hörsaal S2

    Foto: Oliver Werner

Vom Glanz vergangener Zeiten ist so im Inneren nicht mehr viel zu sehen.

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