AfD liegt in Münster weit hinter Bundestrend
Schwacher Zuspruch für die Rechtspopulisten

Münster -

In Münster schneidet die AfD im Vergleich zum Bundestrend schwach ab. Direktkandidat Martin Schiller meint, die Gründe zu kennen.

Sonntag, 24.09.2017, 23:52 Uhr
In Münster blieb die AfD nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis unter fünf Prozent. 
In Münster blieb die AfD nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis unter fünf Prozent.  Foto: Andreas Hasenkamp

Die Stadt Münster ist für die AfD weiterhin kein gutes Pflaster. Bei der Bundestagswahl am Sonntag blieb die rechtspopulistische Partei nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis in der Domstadt knapp unter fünf Prozent und war damit rund acht Prozentpunkte schlechter als auf Bundesebene.

Trotzdem war Direktkandidat Martin Schiller , der nach eigenem Bekunden am Abend zunächst wie andere AfD-Mitglieder auch, die Auszählung in einem Wahllokal beobachtet hatte, zufrieden. In Münster sei es strukturell schwierig für die AfD. Dass es auch damit zu tun habe könne, dass die AfD im Rat etwa konsequent den Ausbau von Kinderbetreuung ablehnt, verneinte Schiller, zugleich Partei-Sprecher und Ratsherr.

Insgesamt sei die Bundestagswahl „äußerst positiv gelaufen für eine Partei, die so jung am Start ist“. „Die katastrophale Politik, die Angela Merkel macht, ist in Münster noch nicht so angekommen“, führte der 50-Jährige als Grund für das schwache Abschneiden vor Ort an. Die AfD hat nach eigener Darstellung in Münster „nicht ganz 100 Mitglieder“.

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