Wasserbecken, Wildpinkler, Speckbrettplätze und Pflege im Fokus
Vorschläge für den Südpark

Münster -

Der Südpark ist grüne Lunge und Herz seines Viertels zugleich: Die Stadt möchte am Mittwochabend im ABI Südpark die Ergebnisse der Bürgerbefragung hinsichtlich der anstehenden Sanierung präsentieren.

Mittwoch, 11.10.2017, 12:10 Uhr

Herz des Südviertels: Den rund vier Jahrzehnte alten Südpark, früher ein Kasernengelände, möchte die Stadt so bald wie möglich sanieren.
Herz des Südviertels: Den rund vier Jahrzehnte alten Südpark, früher ein Kasernengelände, möchte die Stadt so bald wie möglich sanieren. Foto: Stadt Münster/Bernhard Fischer

Beim Südviertelfest waren Anregungen gesammelt worden, genauso wie bei zwei extra anberaumten Rundgängen. Außerdem hatte das städtische Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit in Zusammenarbeit mit dem Südviertelbüro in den vergangenen Monaten via einer Umfrage um ein Meinungsbild hinsichtlich der geplanten Südparksanierung gebeten. Mit großer Resonanz: „Die Leute waren wirklich sehr interessiert an dem Thema“, resümierte Jörg Hoffmann gegenüber den Westfälischen Nachrichten bereits am Mittwochmorgen. Über 800 Menschen hätten sich alleine an der Umfrage beteiligt.

Die Ergebnisse sollen am Mittwochabend ab 18 Uhr im ABI Südpark präsentiert werden. Kernpunkte dabei werden das Wasserbecken, die Speckbrettplätze und die Ballspielfelder sein. Aber auch die Problematik um Müll und sogenannte Wildpinkler wird zur Sprache kommen. Doch Hoffmann betont auch: „Das ist kein abgeschlossenes Verfahren. Auch heute dürfen gerne noch Anregungen durch die Bürger kommen.“

Die Südparksanierung ist laut Hoffmann notwendig, weil der Park zwar auf den ersten Blick schön aussehe, beim zweiten Blick aber auch viele Probleme offenbare. Die Bausubstanz des Wasserbeckens etwa sei an vielen Stellen abgängig, die Technik nicht mehr zeitgemäß.

Der Südpark, so Hoffmann weiter, sei für viele im Viertel der zweite oder sogar erste Garten. Es sei daher absolut richtig gewesen, die Bürger auf verschiedenen Wegen mit in das Verfahren einzubeziehen. Möglichst schnell wolle man der Politik die gewonnenen Erkenntnisse vorstellen.

In einer ersten Kostenschätzung hatte das Amt die notwendigen Mittel auf rund 1,2 Millionen Euro taxiert. „Wir werden aber noch einmal abschließend alle aus unserer Sicht notwendigen Posten neu berechnen“, so Hoffmann.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5215991?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Ratsherr wehrt sich gegen Vorwürfe des Bürgermeisters
Im Laerer Rathaus gärt es weiter: Ratsherr wehrt sich gegen Vorwürfe des Bürgermeisters
Nachrichten-Ticker