„New Names“ im Jovel
Ein Mix von ruhig bis rockig

Münster -

Auch die Oktober-Ausgabe der „New Names“-Konzertreihe im Jovel bot wieder ein kontrastreiches Musikprogramm. Dafür sorgten drei Newcomerbands. Moderator Andreas Degenkolbe zeigte sich allerdings ein wenig enttäuscht über die geringen Besucherzahlen: „Wir finden jetzt immer am dritten Donnerstag im Monat statt. Das haben die anderen Zuschauer wohl noch nicht verstanden.“

Freitag, 20.10.2017, 17:10 Uhr

Drei Newcomer – hier die Band Cassini – sorgten beim New-Names-Konzert am Donnerstagabend für ein kontrastreiches Musikprogramm.
Drei Newcomer – hier die Band Cassini – sorgten beim New-Names-Konzert am Donnerstagabend für ein kontrastreiches Musikprogramm. Foto: sue

Den Anfang machte die Singer/Songwriterin Fee aus Frankfurt am Main. Nur mit einer Akustikgitarre bewaffnet, wagte sie sich vor die Zuschauer. Ihre ruhigen und teils melancholisch klingenden Songs, welche alle auf Deutsch verfasst wurden, handelten größtenteils von der Flucht aus dem Alltag, dem Wunsch, einfach liegenzubleiben, und der Suche nach dem richtigen Platz im Leben. In ihrem letzten Song rechnete sie mit der Musikindustrie ab. Die Frankfurterin stand einst als Frontfrau der Gruppe Neoh bei einem Label unter Vertrag, entschied sich allerdings auszusteigen, um weiter ihre eigenen Songs schreiben zu können.

Trailer: Das New-Names-Konzert am 19. Oktober 2017

Der Kontrast zur zweiten Band hätte kaum größer sein können. Die Band Cassini, die aus Münster und Umgebung stammt und im Jovel ihren ersten Auftritt überhaupt hatte, rockte die Bühne. Mit Elementen aus Indierock und Synthbeats wusste sie dem Publikum zu gefallen. Dabei beherrschten die Bandmitglieder Gunnar Des­ke, Henning Oskamp , Vincent Hagen und David Ezin ihr Handwerk so virtuos, dass die Besetzung der In­strumente variierte, teils sogar während eines Songs. Besonders Henning Oskamp rockte sein Schlagzeug so stark, dass es stets im Begriff war, von der Bühne zu fallen.

Online-Special: Alle Infos zur New-Names-Reihe gibt's im  Online-Special.

Veranstalter der Reihe in der  Verein "Vision" zur Förderung der populären Kultur" .

New Names - Was ist das? Alle Infos  hier .

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Für den runden Abschluss sorgte die noch einmal deutlich jüngere Band Annie’s Style, bestehend aus Helen Stegemann, Simon Jöken, Julius Furth, Benny Doedt und Stephan Schiller. Das Quintett überzeugte mit einer passenden Mischung. Von Indierock bis Soul und Funk schaffte es Annie’s Style, verschiedene Musikrichtungen gekonnt zu verbinden und so eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erschaffen, die sehr zum Tanzen einlud. Vor allem die Stimme der Frontfrau Helen Stegemann klang druckvoll und melodisch. Der von der Band mitgebrachte Fanclub heizte die Stimmung im Jovel noch zusätzlich an.

Zum Thema

Das nächste „New Names“-Konzert findet am 16. November 2017 im Jovel statt.

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