Stadt setzt auf Mitwirkung
Gesamtschule Ost gemeinsam planen

Münster -

Beim Neubau der städtischen Gesamtschule Münster Ost sind Architektur und Pädagogik keine getrennten Disziplinen, sondern gehen Hand in Hand.

Mittwoch, 25.10.2017, 23:10 Uhr

Wie plant man eine gute Schule? Die Stadt setzt bei der neuen Gesamtschule Ost auf die Mitwirkung von Pädagogen und Eltern. Das Foto zeigt Stadtdirektor Thomas Paal (r.) und Stadtrat Matthias Peck (l.), Schulleiterin Birgit Wenninghoff (3.v.l.) und Projektleiterin Ingrid Kremer (3.v.r.) mit der Schulpflegschaft.
Wie plant man eine gute Schule? Die Stadt setzt bei der neuen Gesamtschule Ost auf die Mitwirkung von Pädagogen und Eltern. Das Foto zeigt Stadtdirektor Thomas Paal (r.) und Stadtrat Matthias Peck (l.), Schulleiterin Birgit Wenninghoff (3.v.l.) und Projektleiterin Ingrid Kremer (3.v.r.) mit der Schulpflegschaft. Foto: Stadt Münster

Dies betont die Stadt in einer Pressemitteilung. So setze die Stadt als Bauherrin ihres bisher größten Schulprojektes „früh und konsequent“ auch auf die Mitwirkung von Lehrer- und Elternschaft. „Wo stehen wir? Wie sehen die Vorentwürfe aus für Hauptgebäude, Lernhäuser, Sporthalle? Was kann der Baustoff Holz leisten?“ Vor Schulleitung und gewählten Elternvertretern aus den Jahrgängen fünf und sechs gab die Stadt Einblick in die erste große Planungsphase des Mammut-Projektes.

Soeben hat der Rat den Planungsbeschluss gefasst für die Neubauten, die auf dem ehemaligen OFD-Gelände entstehen werden. Auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Lernort sei damit der nächste große Schritt getan. „Die neue Gesamtschule setzt in Planung und Realisierung neue Maßstäbe“, waren sich Immobilien- und Schuldezernat, Projektleitung und Schulpflegschaft einig.

Lernlandschaften aus Holz

Zum Beispiel Lernhäuser: Klassische Klassenraum-Grundrisse werden aufgegeben. An ihre Stelle treten offene und variable Lernlandschaften, die selbstständiges Lernen und individuelle Förderung unterstützen. Zum Beispiel Holzbau: Zum ersten Mal wird eine Schule in Münster aus diesem Rohstoff gebaut.

Die rege Beteiligung der Eltern konzentrierte sich laut Stadt auch auf technische Themen wie „Schallschutz und Holzarchitektur“. In den kommenden Wochen begeben sich die Teams aus Planern und Architekten an die Detailarbeit.

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