Proklamation von Münsters Prinz
„Der modischste Prinz Europas“

Münster -

Münster hat einen Prinzen in der Pumphose: Christian I. (Lange) zeigt viel Bein in seinem hohen Amt. Für Oberbürgermeister Lewe ist Münsters neue Tollität der „modischste Prinz Europas“. Proklamiert wurde er am Samstagmittag.

Samstag, 11.11.2017, 15:11 Uhr

Hoch das Bein! Prinz Christian ist seit Jahrzehnten der ersten Prinz, der eine kurze Pumphose mit weißer Strumpfhose und roten Schuhen trägt. OB Lewe scheint es zu gefallen.
Hoch das Bein! Prinz Christian ist seit Jahrzehnten der ersten Prinz, der eine kurze Pumphose mit weißer Strumpfhose und roten Schuhen trägt. OB Lewe scheint es zu gefallen. Foto: Oliver Werner

Da konnten die schicken Modegeschäfte am Samstagmittag aber so was von einpacken: Der neueste Schrei vom Prinzipalmarkt stand direkt vor dem Stadtweinhaus. „Münster hat den modischsten Prinzen Europas“, frohlockte ein entfesselter Oberbürgermeister Markus Lewe . „Diese Beinkleider sind wunderbar.“

Mal schnell zu den Fakten: Münster hat seit dem 11.11. einen neuen Stadtprinzen, der mit nur 37 Jahren einer der jüngsten in der langen Historie der über 120 Jahre alten Prinzengarde ist: Christian I. (Lange). Unternehmer in der Gesundheitsbranche. Inhaber der „Lange Pflege“. Das „Centrum für ambulante Dienste“ ist in Münster und Waltrop Dienstleister im Bereich der Alten- und Krankenpflege.

„Der schmucke Prinz“

Gebürtiger Emsdettener. Seit elf Jahren Münsteraner. Verheiratet mit der Privatdozentin Dr. Astrid Stumpf. Senatsvizepräsident der KG Freundenthal. Und vor allem : Seit dem „Sturmprinzen“ Karlhans Dülberg im Jahr 1990 der erste Prinz der Stadt Münster, der eine kurze Pumphose statt der üblichen langen Hose trägt und damit bei einer Körpergröße von 1,90 Meter viel Bein zeigt.

Diese Beinkleider sind wunderbar.

Oberbürgermeister Markus Lewe

Der neue Präsident des Bürgerausschusses Münsterscher Karneval (BMK), Dr. Helge Nieswandt, beglückwünschte „den schmucken Prinzen“ bei der Proklamation auf dem Prinzipalmarkt vor Hunderten Karnevalisten zu diesem „ganz wunderbaren Ornat“. Christian I. habe der Tradition mutig zugesprochen, so Nieswandt.

Gleich zwei dicke Strumpfhosen hatte Münsters neue Tollität bei der öffentlichen Proklamation angezogen, wobei die riesigen roten Schuhe auffielen. Spezialanfertigung in Größe 46.

Prinzenproklamation in Münster

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Das kurze Beinkleid ist ein Blickfang

Pünktlich um 11.11 Uhr stürmte die Prinzengarde mit ihrem „Prinzen in Lauerstellung“ die Rüstkammer. OB Lewe scherte sich überhaupt nicht um irgendwelchen Verteidigungsstrategien, zumal das Rathaus offiziell ja erst am Karnevalssonntag (11. Februar 2018) gestürmt wird. Lewe hatte nur Augen für das „kurze Beinkleid und die langen Beine“ des neuen Prinzen. „Vielleicht finden die Ratssitzungen demnächst im Schottenrock statt“, überlegte Lewe laut, was zumindest wegen der chronisch klammen Stadtkasse durchaus passend erscheint.

Für den Prinzen in den kurzen Hosen hatte Lewe angesichts der niedrigen Temperaturen („Draußen ist es kühl“) eine ganz besondere Aufmerksamkeit parat. „Ich schenke Dir meine Skihose für ein warmes Gefühl.“

Karneval: Einmarsch ins Rathaus

Treueschwur zwischen Tollität und dem OB

Bei einem Schluck Sekt aus der Schnabeltasse mit dem Unternehmer in der Altenpflege kam es dann zum Treueschwur zwischen Tollität und dem OB. „Willst Du diese Stadt nicht nur närrisch verwalten, sondern auch mit Tradition die Zukunft gestalten“, entlockte Lewe dem Prinzen Christian I. ein glasklares „Ja“.

Apropos Christian I.! Lewe blieb nicht verborgen, dass es in der langen Geschichte der Prinzengarde bereits einen Christian I. gab. 1896. Der Tuchhändler Christian Kortmann vom Prinzipalmarkt war damals zum ersten Prinzen der Neuzeit auserkoren worden. Seine Freunde riefen ihn allerdings nur „Christel“.

Lewe, dem deshalb der Status des aktuellen Prinzen Christian nicht ganz klar war, regte nicht zuletzt mit Blick auf die aktuelle Geschlechterdebatte und wegen der langen prinzlichen Beine an, „sich zum Namen Christine zu bekennen. Dann werden Dich alle die Erste nennen.“

Der Schluck aus dem Becher der Freude

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