Rotary-Clubs sozial engagiert
„Sternstrahlen“ als Hoffnungsschimmer

Münster -

Am Drubbel steht seit Dienstag wieder die „Sternstrahlen“-Verkaufshütte der Rotarier in Münster. Mit den Erlösen werden soziale Projekte für Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien unterstützt.

Mittwoch, 29.11.2017, 10:11 Uhr

Das „Sternstrahlen“-Verkaufshütte der Rotary-Clubs am Drubbel wurde jetzt mit Vertretern von Caritas und Diakonie eröffnet. Projekt-Koordinator ist Dr. Christian Badde (4.v.l.). 
Das „Sternstrahlen“-Verkaufshütte der Rotary-Clubs am Drubbel wurde jetzt mit Vertretern von Caritas und Diakonie eröffnet. Projekt-Koordinator ist Dr. Christian Badde (4.v.l.).  Foto: hpe

Es ist eine bewährte Rotary-Erfolgsstory, die bislang schon über 450.000 Euro eingebracht und besonders ärmeren Jugendlichen in Münster neue Perspektiven und Chancen eröffnet hat: Am Dienstag öffnete am Drubbel, mitten zwischen Münsters Weihnachtsmärkten, die „Sternstrahlen“-Verkaufshütte.

Bis zum 21. Dezember verkaufen dort Ehrenamtliche aus allen sechs lokalen Rotary-Clubs Geschenkpapier und Weihnachtskarten. Unterstützt werden damit soziale Projekte in Münster. So werden die „Sternstrahlen“ für die Betroffenen zum Hoffnungsschimmer.

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Schulung der Familienpaten

„Rund 7000 Kinder leben hier bei uns in prekären Finanzverhältnissen und dürfen nicht den Anschluss an die Gesellschaft verlieren. Statt Ausgrenzung ist Teilhabe für uns Rotarier wichtig. Deshalb fördern wir Projekte von Caritas und Diakonie“, sagt Koordinator Dr. Christian Badde.

Die Caritas betreut rund 70 ehrenamtliche Familienpaten, die sich um sozial schwächere Familien kümmern. Gestärkt werden soll die Eigenverantwortlichkeit der Familien. Paten vermitteln soziale und erzieherische Fähigkeiten. Mit den „Sternstrahlen“-Erlösen wird die Schulung der Familienpaten bezahlt. Es gibt auch Geld, damit kleine Ausflüge beispielsweise in den Zoo möglich sind.

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Bauwagen als "Zauberburg"

Ein stärkeres Selbstwertgefühl unter dem Motto „Ich kann was, ich bin wer!“ steht im Fokus von kreativen Angeboten für Familien. Kinder schreiben ein Theaterstück, gemeinsam wird musiziert und fotografiert. „Das macht Spaß und verspricht kleine Erfolgserlebnisse“, so Badde. Sozialpädagogen betreuen diese Projekte für insgesamt rund 200 Kinder.

Ein umgestalteter Bauwagen dient als „Zauberburg“ für Kinder, die nicht mit ihren Familien in den Urlaub fahren können. Immer vor den Sommerferien beteiligen sich bis zu 100 Heranwachsende an dem vielseitigen Freizeitprojekt.

Das aktuelle Motiv für die Geschenkkarte, angelehnt an das Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse“, stammt von der Künstlerin Silke Rehberg.

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