Beschluss mit Sperrvermerk
Preußen-Stadion: Geld für Kosten-Ermittlung

Münster -

Der Sportausschuss hat sich am Mittwochabend für die Bereitstellung von 250.000 Euro Planungskosten für eine mögliche Sanierung des Preußen-Stadions im städtischen Haushalt 2018 ausgesprochen.

Mittwoch, 29.11.2017, 19:48 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.11.2017, 19:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 29.11.2017, 19:48 Uhr
 Das Preußen-Stadion soll möglicherweise saniert werden.
 Das Preußen-Stadion soll möglicherweise saniert werden. Foto: Oliver Werner

Auf Antrag der CDU und der Grünen, die im Ausschuss etwa über eine Zwei-Drittel-Mehrheit verfügen, sollen mit dem Geld insbesondere die Feststellung der Kosten im Tiefbau, im Hochbau und die Finanzierung gesichert werden.

"Keine eindeutige Stellungnahme"

So lange der Verein allerdings noch „keine eindeutige Stellungnahme zugunsten des Standorts Hammer Straße“ als Spielstätte und nicht bloß als Trainingsort abgebe, heißt es in dem Antrag, solle der Betrag mit einem Sperrvermerk versehen werden.

Der Rat habe sich in seiner Oktober-Sitzung deutlich für eine Weiterentwicklung des Stadions ausgesprochen, argumentieren die Rats- und Ausschussmitglieder Andreas Nicklas (CDU) und Klaus Rosenau (Grüne). Ziel sei „eine schnelle und solide Planung, um den Ausbau auf die derzeit mögliche Gesamtzuschauerzahl von 20.000 zeitnah sicherzustellen.“ Dazu zählt auch der Lärmschutz für Anwohner.

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