Shopping Queen
Miss Zeitnot

Münster -

Gerade den Titel abgegeben, schon den nächsten vor Augen: Lena Bröder, Miss Germany von 2016, gab sich am Donnerstag alle Mühe, in Münster zur "Shopping Queen" zu avancieren. Das Urteil von Mode-Ikone Guido Maria Kretschmer war aber nicht durchweg positiv.

Donnerstag, 11.01.2018, 15:01 Uhr

Shopping Queen: Miss Zeitnot
Maximilian Mattusch berät Lena Bröder beim Einkauf. Foto: MG RTL D / Constantin Ent.

Die Miss Germany weiß genau was sie will: „Ich werde Shopping Queen von Münster, weil ich genau weiß, wie man um eine Krone kämpft und sie bekommt", sagte die 28-jährige Schönheitskönigin. An Selbstbewusstsein fehlte es der Lehramtsreferendarin nicht. Zielsicher startete sie ihren Einkaufsbummel am vierten Tag der Vox-Show in Münsters City, während die anderen vier Frauen es sich in Bröders Wohnung mit einem Gläschen Champagner gemütlich machten.

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Kein Rock, keine Strumpfhose

Die Ex-Miss hatte sich auf die Fahnen geschrieben, für Abwechslung zu sorgen. „Ich will etwas anderes machen als die anderen Frauen. Also kein Rock und keine Strumpfhose.“ Für die "Mission Anderssein" hatte Lena Bröder Maximilian Mattusch als Shoppingbegleiter an ihrer Seite. Der hatte die in Laer lebende Bröder überhaupt erst ermutigt, an der Show teilzunehmen und reiste deshalb extra aus Berlin an. Den Hairstylist kennt sie seit ihrer gemeinsamen Zeit im Miss-Germany-Camp.   

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Dann wurde es ernst: Eine schwarze Skinny Jeans, einen grauen Basic-Pullover und einen rot karierten Schal kaufte sie zielstrebig. Während die anderen Frauen Lenas Abendkleider anzogen, die nicht ganz passten, rannte das Dream-Duo fix in ein Secondhand-Geschäft auf der Suche nach einem schicken Schnäppchen. Sie erbeutete passend zum Motto "Winterwonderland - finde den perfekten Look um deine neuen Winteraccessoires" einen schwarzen Mantel und elegante Handschuhe. Dazu kamen noch Schmuck und eine Mütze.

Die Uhr tickt

Ihre Schuhwahl war nicht ganz nach Kretschmers Geschmack, doch viel Zeit zum Überlegen hatte die angehende Religionslehrerin nicht. Das Vier-Stunden-Zeitlimit lief, die Uhr tickte unerbittlich. Beim Friseur blieben ihr nur noch 20 Minuten, dennoch zauberten die Friseure einen schicken Undone-Look und ein frisches Make-up.

„Shopping Queen“-Folgen aus Münster

1/10
  • Fünf Frauen konkurrieren in Münster vom 8. bis zum 12. Januar um den Titel „Shopping Queen“: (v.l.) Lena, Svenja, Jacqueline, Jenny und Selma.

    Foto: privat
  • Den Auftakt macht am Montag die Münsteranerin Selma.

    Foto: Vox
  • Die Ergotherapeutin sucht, begleitet von Ehemann Michel, Klamotten, die zum Wochen-Motto „Winterwonderland – finde den perfekten Look rund um deine neuen Winteraccessoires!“ passen.

    Foto: Vox
  • Am zweiten Tag stellt sich Svenja in Münster ein Outfit für 500 Euro zusammen.

    Foto: Vox
  • Auch für die 28-jährige Fachwirtin für Versicherungen und Finanzen ist der Shopping-Trip ein Heimspiel: Sie wohnt in Münster.

    Foto: Vox
  • Am Mittwoch tritt Jenny an. Die 38-jährige Juristin aus Dülmen ist eine echte Pink-Fanatikerin.

    Foto: Vox
  • Sie weiß, wie man um eine Krone kämpft: Lena Bröder ist 2016 zur Miss Germany gewählt worden.

    Foto: Vox
  • Mit Shopping-Begleitung Maximilian sucht die 27-Jährige ein passendes Winter-Outfit.

    Foto: Vox
  • Jacqueline Wilke ist die älteste Kandidatin im Bunde. Die 50-Jährige hat vier Kinder und zwei Enkelkinder.

    Foto: Vox
  • Mit ihrer Tochter Janina geht sie auf Shopping-Tour. Ob sie am Ende das Preisgeld von 1000 Euro einstreicht?

    Foto: Vox

Dass Lena Bröder Erfahrung auf dem Laufsteg hat: geschenkt. Sicher präsentierte sie ihren Look vor den Frauen, die nur wenig kritisierten. Ihnen fehlte bloß der „Wow-Effekt“, da sie einen eher schlichten Look wählte. Das fiel auch Kretschmer auf: „Stylisch, schöner Look. Etwas langweilig aber es steht ihr gut.“ Und unterm Strich? 36 von 40 Punkten für die hübsche Brünette. Ob es die Miss damit auf den Shopping-Thron schafft? Alles entscheidend wird Kretschmers Punktevergabe am Freitag.

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