Stadionneubau im Umland
Stadion-Gespräche nehmen Fahrt auf

Münster -

Die Aufgliederung des Profibereichs hat Fußball-Drittligist Preußen Münster beschlossen. Jetzt werden Gespräche über einen möglichen Stadion-Neubau terminiert.

Donnerstag, 17.05.2018, 14:05 Uhr

Christoph Strässer, SCP-Präsident
Christoph Strässer, SCP-Präsident Foto: Jürgen Peperhowe

Nach dem erfolgreichen Beschluss zur Ausgliederung des Profi-Bereichs haben die Verantwortlichen des Fußball-Drittligisten ein großes Ziel erreicht.

Gespräche um Stadionbau im Vordergrund

Jetzt rücken die zwischenzeitlich auf Eis gelegten Gespräche für einen Stadion-Neubau wieder in den Vordergrund.

Diese sollen nach Aussage von Preußen-Aufsichtsratsmitglied Dr. Clemens Große Frie zeitnah fortgeführt werden.

Positive Signale aus Senden und Greven

Dabei strecken die Preußen ihre Fühler ganz offen nach Senden und Greven aus. Aus beiden Kommunen hatte der Verein im vergangenen Jahr positive Signale empfangen.

Die Stadt Münster hatte dem Club dagegen kein städtisches Grundstück für einen privat finanzierten Stadionneubau zur Verfügung gestellt.

Grundstücksfrage am wichtigsten

Das Wichtigste sei nun die Grundstücksfrage, betonte Preußen-Präsident Christoph Strässer unter Verweis auf die bevorstehenden Gespräche mit Senden und Greven.

Wir brauchen die belastbare Erklärung einer Kommune, bereit zu sein, uns zu auszuhandelnden Konditionen ein Grundstück bereitzustellen.

Christoph Strässer

Allerdings sei das „keine Geschichte innerhalb der nächsten drei Wochen“.

Neues Stadion in vier Jahren

Spätestens in vier Jahren sollen die Preußen-Kicker nach dem Wunsch von Aufsichtsrat Große Frie in einem neuen Stadion spielen.

Auch danach könnte der bisherige Standort an der Hammer Straße noch von der Preußen-Jugend und der U 23 genutzt werden, so seine Überlegung.

Kein Bekenntnis zum Standort Hammer Straße

Ein Bekenntnis des Vereins zum Standort Hammer Straße als notwendige Grundlage für einen dortigen Ausbau auf 20 000 Zuschauer wird es laut Strässer angesichts der aktuellen Situation nicht geben.

Schließlich wisse man gar nicht, was dann auf den Verein zukomme, so der SCP-Boss unter Hinweis auf die ungeklärte Finanzierung. Private Investoren stünden für die Hammer Straße weiter nicht zur Verfügung.

Draht zur Stadt Münster halten

Gleichwohl wollen die Preußen den Draht zur Stadt Münster halten. Deshalb will man sich auch in der nächsten Zeit zu einem Gespräch mit Oberbürgermeister Markus Lewe an einen Tisch setzen.

Neues Stadion als Priorität

Doch die Priorität des Vereins steht fest: „Ich möchte, dass der Verein ein neues Stadion bekommt“, erklärte Strässer, „und arbeite mit allen zusammen, die das auch wollen.“

Rückenwind für diesen Kurs nehmen die Entscheidungsträger aus dem überwältigenden Votum für die Ausgliederung.

Verein und Mitglieder stehen sehr geschlossen hinter diesem Konzept.

Christoph Strässer
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