Highlights der Baukultur
Münster holt beim Bauherrenpreis des BDA drei Auszeichnungen

Münster -

Münster ist eine „baukulturell herausragende Stadt“, wie es Kunsthistoriker und Jurymitglied Dr. Arnold Bartetzky am Freitagabend bei der Verleihung des Bauherrenpreises in der Stadthausgalerie auf den Punkt brachte. Wie zum Beweis vergab die Jury angesichts der hervorragenden Wettbewerbsbeiträge Auszeichnungen für gleich drei münsterische Bauprojekte aus dem Bildungssektor: Die Uppenbergkita an der Dreifaltigkeitsschule, für den modernisierten Trakt des Schillergymnasiums und für den Ersatzneubau des Philosophischen Seminars am Domplatz.

Freitag, 19.01.2018, 20:01 Uhr

Über zwei Auszeichnungen für architektonisch außergewöhnliche städtische Bauprojekte freute sich Dezernent Matthias Peck (2.v.l). Vom BDA ausgezeichnet wurden die Uppenbergkita und die Modernisierung des Schillergymnasiums. Eine weitere Auszeichnung gab es für den Ersatzneubau Philosophisches Seminar des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW.
Über zwei Auszeichnungen für architektonisch außergewöhnliche städtische Bauprojekte freute sich Dezernent Matthias Peck (2.v.l). Vom BDA ausgezeichnet wurden die Uppenbergkita und die Modernisierung des Schillergymnasiums. Eine weitere Auszeichnung gab es für den Ersatzneubau Philosophisches Seminar des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW. Foto: hö

Mit dem alle drei Jahre vergebenen Preis möchte der Bund Deutscher Architekten (BDA) Münster-Münsterland „das Engagement der Bauherren für außergewöhnliche Baukultur würdigen“, betonte Vorsitzender Peter Bastian.

Diesmal hatte die Jury die Qual der Wahl zwischen 36 Arbeiten aus Münster und dem Münsterland, die bis zum 2. Februar in einer Ausstellung in der Stadthausgalerie am Rathausinnenhof zu sehen sind.

BDA vergibt Bauherrenpreis

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  • Eine der drei Auszeichnungen beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland erhielt der Bau der Uppenbergkita an der Dreifaltigkeitsschule, den die Stadt Münster errichtet hat (Burhoff und Burhoff Architekten).

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  • Eine der drei Auszeichnungen beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland erhielt das Modernisierungsprojekt Schillergymnasium der Stadt.

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  • Eine der drei Auszeichnungen erhielt beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland der Ersatzneubau Philosophisches Seminar des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (Peter Böhm Architekten).

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  • Eine Anerkennung beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland gab es für den raffiniert gestalteten Neubau des Verbandes der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie auf der Loddenheide (behet bondzio lin architekten).

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  • Eine Anerkennung beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland gab es für das H7 Büro- und Verwaltungsgebäude in Münster der Desrad Immobilien GmbH & Co. KG (Architekt Andreas Heupel).

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  • Eine Anerkennung beim BDA-Bauherrenpreis Münster-Münsterland gab es für den Wohnbau "An der Sebastiankirche" der Wohn- und Stadtbau (Architekten Bolles+Wilson).

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  • Den per Online-Voting ermittelten Publikumspreis beim BDA-Bauherren-Wettbewerb erhielt die d.velop Campus GmbH & Co. KG mit ihrem Zentralgebäude in Gescher (Bock Neuhaus Partner)

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Lob von der Jury gab es für die Uppenberg-Kita, die eine Symbiose mit dem Gebäudebestand der Nachkriegsmoderne eingehe. Bauherr ist die Stadt, die mit den Architekten Burhoff zusammenarbeitete. Bei der Modernisierung des Schillergymnasiums arbeitete die Stadt mit Architekt Andreas Heupel zusammen. Unter einer neuen zeitgenössischen Gebäudehülle verberge sich ein vollständig erhaltener Kern aus der Zeit der Nachkriegsmoderne. Stadtdezernent Matthias Peck freut sich zudem darüber, „dass der Energieverbrauch durch die Sanierung um 70 Prozent gesunken ist“.

Mit der dritten gleichwertigen Auszeichnung wurde der Ersatzneubau des Philosophischen Seminars, den der BLB mit dem Architekturbüro Peter Böhm realisiert hat, gewürdigt. Das Zusammenspiel von Alt und Neu ziehe Besucher sofort in seinen Bann.

Anerkennungen erhielten zudem der raffinierte Neubau des Verwaltungsgebäudes des Verbands der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie auf der Loddenheide (behet bondzio lin architekten), das H7 Büro- und Verwaltungsgebäude der Desrad Immobilien GmbH & Co. KG (Architekt Andreas Heupel) sowie der Wohnbau der Wohn- und Stadtbau „An der Sebastiankirche“ (Architekten Bolles+Wilson). Den von unserer Zeitung in einer Online-Befragung ermittelten Publikumspreis erhielt das Zentralgebäude des Unternehmens d. velop Campus in Gescher.

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