JVA Münster
In dem alten Gefängnis leben wieder 218 Häftlinge

Münster -

Eineinhalb Jahre liegt die Evakuierung der Justizvollzugsanstalt an der Gartenstraße zurück. Weil nach Einschätzung des Landes Teile des Komplexes einsturzgefährdet sind, wurden im Sommer 2016 innerhalb weniger Stunden 450 der 500 Insassen in andere Anstalten verlegt. Mittlerweile hat die Zahl der an der Gartenstraße untergebrachten Häftlinge allerdings wieder zugenommen.

Dienstag, 23.01.2018, 16:01 Uhr

JVA Münster: In dem alten Gefängnis leben wieder 218 Häftlinge
Die alte JVA an der Gartenstraße in Münster. Foto: Matthias Ahlke

Bis zu 79 Personen können im sogenannten Lazarettgebäude untergebracht werden, das neueren Datums ist und zu keinem Zeitpunkt als einsturzgefährdet galt. Weitere 139 Personen sind seit Anfang Januar im Gebäudeflügel B untergebracht, der erst nach dem Krieg errichtet worden war und ebenfalls als sicher gilt. Dennoch war er im Sommer 2016 evakuiert worden. Nach einigen baulichen Veränderungen, die bis Ende 2017 umgesetzt wurden, wird er seit Monatsbeginn wieder genutzt. Diese Häftlinge waren zuvor unter anderem in Justizvollzugsanstalten in Bochum, Bielefeld und Dortmund untergebracht.

Bei den Insassen in Flügel B handelt es sich laut Heim um Untersuchungshäftlinge. Im „Lazarett“ sitzen rechtskräftig Verurteilte ihre Strafe ab. Der Leiter rechnet nicht damit, dass auch noch in weitere Gebäudeteile Häftlinge einziehen werden.

Heim glaubt nicht, dass der Komplex auch künftig als JVA genutzt wird. „Ich gehe davon aus, dass wir von der Gartenstraße nach Wolbeck ziehen werden“ – zumal die neue JVA 640 statt früher 500 Plätze haben wird. Zudem hält er es nicht für ausgeschlossen, dass nach Eröffnung der neuen JVA auch die Außenstelle in Coesfeld aufgegeben wird. Dort sind aktuell 44 Untersuchungshäftlinge untergebracht – „ein personalintensiver Standort“, so Heim.

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So sieht es in dem geräumten Gefängnis aus

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  • Einblick in ein leeres Gefängnis.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das über 160 Jahre alte Gefängnis steht eigentlich unter Denkmalschutz.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Jetzt wird trotzdem über einen Abriss nachgedacht.

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  • Sehen Sie im Folgenden Einblicke in das geräumte Gefängnis.

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