Osmo-Hallen
Dach wird ab März abgetragen

Münster -

Die Zeit der Osmo-Hallen läuft ab: Wie die LVM, die an Stelle der Industriebrache einen 60 Millionen Euro teuren Neubau errichten will, verrät, wird das Dach der alten Hallen ab März abgetragen.

Freitag, 16.02.2018, 20:02 Uhr

Die Osmo-Hallen an Münsters Hafen werden abgerissen.
Die Osmo-Hallen an Münsters Hafen werden abgerissen. Foto: Oliver Werner

Noch hat der Abriss der alten Osmo-Hallen am Hafen nicht begonnen. Ein Zeitplan steht aber mittlerweile. Nach Auskunft von Rafaela Kiepe von der Pressestelle der LVM-Versicherung soll „Ende Februar die Baustelle für den Abriss eingerichtet werden“. Bekanntlich möchte der LVM auf einem Geländestreifen entlang des Hafenbeckens einen 60 Millionen Euro teuren Neubau errichten, in dem überwiegend Büronutzungen vorgesehen sind.

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So soll das LVM-Gebäude laut Plänen aus dem Jahr 2015 aussehen. Foto: LVM-Versicherung

Ab Anfang März konzentrieren sich für etwa sechs bis acht Wochen die Abrissarbeiten darauf, die Dachabdeckung der für die Öffentlichkeit gesperrten Hallen abzutragen. Anschließend kommen große Geräte zum Einsatz, „um Stützen, Mauerwerk und Bodenplatten zu entfernen“, so Kiepe weiter.

Osmo-Gelände

Das ehemalige Osmo-Gelände, über dessen Anschlussnutzung seit Jahren diskutiert wird, teilt sich auf in vier Bereiche:

► Den westlichen Teil möchte der Coppenrath-Verlag als Erweiterungsfläche nutzen.

► Auf dem nördlichen Teil (in Richtung Schillerstraße) möchte das Investorenduo Deilmann/Kresing ein Wohnquartier errichten.

► Der östliche Teil dient der Expansion des Kuhrschen Speichers.

► Der Süden mit der attraktiven Wasserkante geht an die LVM-Versicherung.

...

Unterdessen laufen noch Gespräche des LVM mit der Stadt Münster und den anderen Investoren auf dem alten, seit 2001 brachliegenden Osmo-Gelände. Bekanntlich wollen neben dem LVM auch die Unternehmer Josef Kuhr, Rainer M. Kresing und Andreas Deilmann auf dem Gelände zwischen Schillerstraße und Stadthafen I bauen. Parallel zu den Gesprächen läuft bei der Stadt ein Bauleitverfahren, um die bisherige Industriefläche neu nutzen zu dürfen.

Osmo-Hallen seit Januar 2012 gesperrt

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  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
  • Am 26. Januar 2012 wurden die Osmo-Hallen vom Bauordnungsamt dichtgemacht. Zuvor hatte ein Statik-Gutachten ergeben, dass sie einsturzgefährdet sind. Auch die Kai-Promenade darf seitdem nicht mehr benutzt werden. Foto: Matthias Ahlke
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