Stadt Münster warnt
Trotz Temperatursturzes bleiben Eisflächen ein Risiko

Münster -

Sibirische Kälte im Münsterland: Bei Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius frieren derzeit die Gewässer zu. Ein verführerischer Anblick für alle Schlittschuhläufer. Die Stadt Münster gibt die Wasserflächen aber auch in diesem Winter nicht frei. Warum? Das erklärt Lutz Hirschmann vom Umweltamt im Video.

Sonntag, 25.02.2018, 18:02 Uhr

Stadt Münster warnt: Trotz Temperatursturzes bleiben Eisflächen ein Risiko
Der Aasee ist zwar von einer Eisschicht bedeckt, aber freigeben wird die Stadt die Fläche nicht. Viel zu dünn ist die Schicht. Die Gefahr, im See einzubrechen, ist groß. Foto: Oliver Werner

Ab Sonntag sollen dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge die Temperaturen in den Keller stürzen. Außerdem sind Schneeschauer zu erwarten. Dazu gibt es immer wieder Wolkenauflockerungen und Sonne.

Trotz Temperatursturzes bleiben Eisflächen ein Risiko

Trotz aller Kälte bleiben die Eisflächen ein Risiko, sagt Lutz Hirschmann: „Die Dicke der Eisfläche ist in verschiedenen Bereichen des Gewässers immer unterschiedlich. Dies ist auf verschiedene Beeinflussung zurückzuführen, was man zum Beispiel an den Steganlagen sehen kann, wo das Eis immer etwas dünner ist.“

Warnung vor Eisflächen in Münster

Gefahrenzonen                        

Auch an Brückenpfeilern und an seitlichen Bereichen, in die Regenwasser eingeleitet wird, seien Gefahrenstellen auszumachen, so der Fachmann. „Als Gefahrenzonen gelten weiterhin der Zookanal und die Mündung der Aa in den Aasee“, erklärt Hirschmann weiter.   

16 Eisrettungsstationen an den Uferstellen       

Kommt es allen Warnungen zum Trotz doch zu einem Einbruch in den Aasee, können die 16 Eisrettungsstationen an den Uferstellen rund um das Gewässer lebensrettend sein. Der Fachmann warnt jedoch: „Diese sind nicht als Aufforderung oder Genehmigung zu betrachten, um den See zu betreten, sondern für den Notfall, falls jemand dringend Hilfe braucht.“

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