Breitband-Anschluss
Glasfaser-Netz der Stadtwerke Münster kommt

Münster -

Die Stadtwerke bringen Internet über Glasfaserkabel nach Münster. Am Mittwoch hat der Rat grünes Licht für die Erschließung der ersten beiden Viertel in Münster gegeben. Weitere sollen folgen.

Donnerstag, 15.03.2018, 12:45 Uhr aktualisiert: 15.03.2018, 13:10 Uhr
Breitband-Anschluss: Glasfaser-Netz der Stadtwerke Münster kommt
Die Stadtwerke Münster bieten schnelles Internet per Glasfaser bis ins Haus an. Ausbaustart ist im Kreuz- und Hansaviertel. Foto: Stadtwerke Münster

Der Rat der Stadt Münster hat am Mittwoch grünes Licht für die flächendeckende Versorgung des Kreuz- und Hansaviertels mit Breitband-Internet bis ins Haus gegeben. „Diese richtungsweisende Entscheidung ist ein Gewinn für Münster. Große Datenmengen möglichst schnell übertragen zu können, wird für unseren Alltag immer relevanter. Der Vorteil unseres Glasfaser-Netzes ist, dass die Datengeschwindigkeit auch mit steigender Anzahl der Nutzer konstant hoch bleibt“, so Dr. Henning Müller-Tengelmann, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Die Stadtwerke bieten Bandbreiten bis zu 500 Mbit/s im Download an.  

Der aktuelle Ausbauplan der Stadtwerke sehe vor, schnellstmöglich mit der Verlegung der Glasfaserkabel im Kreuzviertel zu beginnen, schreiben die Stadtwerke in einer Pressemitteilung. Die Erschließung des Hansaviertels folge ab 2019. Ursprünglich sollten bereits im letzten Herbst die ersten Glasfaserkabel verlegt werden.

Langfristig soll das ganze Stadtgebiet versorgt werden

Neben Kreuz- und Hansaviertel sollen künftig auch Neubaugebiete und Konversionsflächen mit Glasfaser erschlossen werden. Langfristig sei vorgesehen, das gesamte Stadtgebiet versorgen zu können.

In der Vorvermarktungsphase seit letztem Sommer haben 600 Haushalte einen Vertrag abgeschlossen, berichten die Stadtwerke. Das ist nur knapp die Hälfte der selbst gesetzten Zehn-Prozent-Marke. Ein Argument, das Glasfaser-Netz dennoch zu verlegen, ist die Aussicht auf Einnahmen durch Drittanbieter. Diese sollen ihre Kunden ebenfalls über das geplante Stadtwerke-Netz versorgen können, müssten dafür aber ein Nutzungsentgelt zahlen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5592642?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Nachrichten-Ticker