Verband Ökokiste
Wettbewerb verschärft Handel

Münster-Handorf -

Zum ersten Mal treffen sich die Mitglieder des bundesweiten Verbandes „Ökokiste“ zum Symposium in Münster und in Senden. Im Mittelpunkt stehen neue Ideen für die Zukunft des Onlinehandels für Bio-Lieferbetriebe.

Freitag, 23.03.2018, 10:03 Uhr

Victoria (4.v.l.) und Jörg Schulze Buschhoff (3.v.l.) begrüßten die Mitglieder des Verbandes „Ökokiste“, dem die Handorfer seit einem Jahr angehören.
Victoria (4.v.l.) und Jörg Schulze Buschhoff (3.v.l.) begrüßten die Mitglieder des Verbandes „Ökokiste“, dem die Handorfer seit einem Jahr angehören. Foto: Jutta Küdde

Victoria und Jörg Schulze Buschhoff nutzten die Chance und präsentierten ihren Gästen am Donnerstag die praktische Seite des Biohandels. Dass ihr Unternehmen „Ökullus“ am Handorfer Bahnhof inzwischen jede Woche rund 700 grüne Kisten mit Obst, Gemüse und unter anderem Brot packt und Abonnenten liefert, war aber nur einer der Punkte bei der Besichtigung.

Neue Ideen für die Zukunft des Onlinehandels für Bio-Lieferbetriebe standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zum ersten Mal treffen sich die Mitglieder des bundesweiten Verbandes „Ökokiste“ zum Symposium in Münster und in Senden. Rund 40 Bio-Lieferbetriebe haben sich vor gut 20 Jahren zur „Ökokiste“ zusammengeschlossen. Sie arbeiten nach gemeinsam definierten Qualitätsstandards, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Unternehmen „Ökullus“ von Familie Schulze Buschhoff ist seit einem Jahr Mitglied im Verband, der von Beginn an das Internet als Absatzkanal nutzt. Doch das Wettbewerbsumfeld habe sich verändert. „Die zunehmende Marktmacht des konventionellen Einzelhandels macht es notwendig, das eigene Profil zu schärfen und sich noch deutlicher abzugrenzen“, betonte Christian Goerdt, Verbandsvorstand des Vereins „Ökokiste“. Demnach werde das ehemalige Abo-Geschäft immer mehr vom reinen Online-Shop-Geschäft abgelöst.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5612043?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
463 neue Plätze in Kitas und Tagespflege - weiterer Ausbau nötig
Bei der Betreuung der unter dreijährigen Kinder muss die Stadt die Betreuungsquote weiter nach oben schrauben.
Nachrichten-Ticker