Reaktionen auf Amokfahrt
"Münster, bleib wie Du warst und wie wir Dich lieben"

Münster -

(Aktualisiert) Der Schock sitzt tief: Während ein Kleinlaster am Samstagnachmittag in Münster in eine Menschenmenge fuhr, waren unzählige Menschen in der Innenstadt, um die Frühlingssonne zu genießen. Die Reaktionen der Menschen reichten von Erschütterung bis Entsetzten. 

Sonntag, 08.04.2018, 10:04 Uhr

Reaktionen auf Amokfahrt: "Münster, bleib wie Du warst und wie wir Dich lieben"
Am Tatort werden am Sonntagmorgen Blumen abgelegt. Foto: dpa

In Zeiten des Internets kennen auch Trauer und Solidarität keine Grenzen. So übermittelt Ela Kocyla aus Münsters Partnerstadtstadt Lublin auf der Facebook-Seite der Städtepartnerschafts-Initiative ihr Beileid. Sie schreibt nach Münster: „Wir sind in Gedanken mit Euch und mit den Opfern und deren Angehörigen.“

Viele Reaktionen aus der englischen Partnerstadt York hat derweil die Ratsfrau Marianne Koch gesammelt. Sie betreut mit ihrem Mann Bernhard Brämswig die Partnerschaft und schreibt: „Viele Mitglieder unsere dortigen Partnerschaftsvereines haben die schrecklichen Nachrichten aus Münster in der BBC gesehen und waren sehr besorgt.“

Online hat auch Olivier Carré, Bürgermeister der französischen Partnerstadt Orléans, sein Mitgefühl übermittelt: „Wir sind entsetzt über das, was die Stadt und die Bewohner von Münster gerade erlebt haben. Alle Menschen in Orléans bezeugen ihre Unterstützung.“</p><p>Der münsterische Musiker Götz Alsmann gastierte gerade in Köln, als ihn am Samstag die Nachricht von der Amokfahrt erreichte. Zu Beginn des Konzertes sagte er: „Münster ist meine Heimatstadt, das berührt uns alle sehr.“

Betroffenheit und Trauer: Reaktionen aus Münster

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  • »Die Polizei hat in der schlimmen Situation sehr gut reagiert.« - Svenja Schulze, Bundesumweltministerin aus Münster

    Foto: SPD
  • »Dies sind traurige und schwere Tage für Münster.« - Stefan Weber, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion

    Foto: Peter Lessmann
  • »Eine furchtbare Tat mit schlimmen Fol­gen. Solche Taten dürfen nicht für politische Interessen instrumentalisiert werden.« - Maria Klein-Schmeink, Bundestagsabgeordnete aus Münster

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • »Ich stehe – wie viele andere – immer noch unter Schock.« - Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion

    Foto: Oliver Werner
  • »Das Ganze kommt einem vor wie Schnee im Juli.« - Dorothee Feller, Regierungspräsidentin von Münster

    Foto: Gunnar A. Pier
  • »Beim Katholi­-kentag werden wir für die Toten und Verletzten beten.« - Thomas Sternberg, Vorsitzender des Zentralkomitees der Katholiken

    Foto: Bischöfliche Pressestelle
  • »Ich konnte es nicht glauben, als mich der Anruf unseres Feuerwehrchefs erreichte.« - Stadtdirektor Thomas Paal

    Foto: Oliver Werner
  • »Danke an alle, die ungeachtet der gefährlichen Situation unsere Einsatzkräfte unterstützten.« - Wolfgang Heuer, Ordnungsdezernent

    Foto: Oliver Werner
  • »Ich bin entsetzt.« - Robert von Olberg, SPD-Vorsitzender

    Foto: Günter Benning
  • »Für die Familien der Getöteten, für die Verletzten und die Augenzeugen wird der Alltag wohl nieder so sein, wie er bis zu diesem Amoklauf war.« - Carola Möllemann-Appelhof, Chefin der FDP-Ratsfraktion

    Foto: Matthias Ahlke
  • »Es ist Zeit zum Innehalten und zur Besinnung.« - Rüdiger Sagel, Sprecher der Fraktion Die Linke

    Foto: Oliver Werner
  • »Wir nehmen dankbar die vielen Solidaritäts­­­­­­adressen aus dem In- und Ausland zur Kenntnis.« - Otto Reiners, Sprecher der GAL-Ratsfraktion

    Foto: Matthias Ahlke

Der Schauspieler Leonard Lansink, Hauptdarsteller in den münsterischen  „Wilsberg“-Krimis, hat auf seiner Facebook-Seite ein Foto des Antiquariats Wilsberg, Erkennungszeichen der Serie, mit einem Trauerflor versehen.

Der „Tatort“-Schauspieler Axel Prahl schreibt: „Münster, bleib wie Du warst und wie wir Dich lieben: offen, friedlich, freundlich, stark und stolz. Lass Dich jetzt nicht unterkriegen.“

Anteilnahme auch auf der Facebook-Seite des SC Preußen: „Während 6038 Menschen im Preußenstadion ein friedliches Fußballfest  feierten, spielte sich in der münsterischen Innenstadt eine Tragödie ab.“


Shahin Osman arbeitet in der Eisdiele „Marcellum“, die nur wenige Meter vom Kiepenkerl entfernt liegt. „Ich hörte ein lautes Krachen, dann folgte Riesengeschrei“, erinnert sich Osman an den Moment, als der Wagen in die Menschenmenge fuhr. Er lief sofort auf die Straße, sah, wie zahlreiche Menschen vom Kiepenkerl wegliefen. „Etwa eine halbe Stunde später kam die Polizei zu uns. ,Alle sofort raus’ riefen die Beamten. „Angestellte und Kunden verließen dann sofort das Marcellum.“ Osman sagt, dass er "tief erschüttert" ist. Und dass er an die Mitarbeiter des Kiepenkerls denkt, die das alles direkt mitbekommen haben.

Eevi Helin und Leo Sappinen sind seit Freitag in Münster. Die beiden Finnen machen hier ein zweimonatiges Praktikum. „Wir waren gerade in unserem Zimmer, als ich meinen Vater am Telefon hatte. Er war ganz aufgeregt und fragte, ob wir in Ordnung sind“, sagt Sappinen. Die beiden hatten von der Attacke, über den bereits alle finnischen Fernsehstationen berichteten, noch nichts mitbekommen. „Da sind wir gerade zwei Tage hier, und dann eine so schreckliche Geschichte“, sagt Eevi Helin. Nach dem Anruf aus der Heimat gehen sie in die Innenstadt, dorthin, wo der schreckliche Zwischenfall geschah. „Wir konnten einfach nicht zu Hause bleiben“, sagt Sappinen, „wir waren zu aufgewühlt.“

Nach der Amokfahrt in Münster

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  • Blumen werden am Tatort niedergelegt, Kerzen angezündet: Ein Mann war am 07.04. mit einem Kleintransporter vor der Gaststätte «Großer Kiepenkerl» in der Altstadt in eine Gruppe von Menschen gerast und hat zwei von ihnen getötet.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, läuft am Sonntagvormittag zum Tatort.

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: dpa
  • Der Täter steuerte nach vorliegenden Informationen den Platz, der dann zum Tatort wurde, über  die Straßenachse Bogenstraße/Spiekerhof an. Normalerweise ist eine Zufahrt von dieser Seite aber nicht möglich, da Poller die Zufahrt versperren.

    Erreichbar ist der Platz am Kiepenkerl sowie die benachbarte Straße „Wegesende“ nur über eine kleine Stichstraße, die zwischen der  Apostelkirche und dem Eiscafé Macellum verläuft. Diese Stichstraße ist derzeit wegen Bauarbeiten aber gesperrt. Ersatzweise wurde der Platz am Kiepenkerldenkmal nach Süden, also zum Spiekerhof hin geöffnet.

    Foto: dpa
  • Ein Moment absoluter Stille.

    Foto: Oliver Werner
  • Schweigend legen Horst Seehofer, Armin Laschet, NRW-Innenminister Reul und Oberbürgermeister Lewe Blumen am Tatort nieder.

    Foto: dpa
  • Nationale und internationale Medien sind versammelt, um die Stellungnahmen der Politiker aufzunehmen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Minister tragen sich ins Kondolenzbuch ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
  • Foto: dpa
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  • Ein Moment absoluter Stille. Schweigend legen Horst Seehofer, Armin Laschet, NRW-Innenminister Reul und Oberbürgermeister Lewe Blumen am Tatort nieder.

    Foto: dpa
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  • Auf fast allen Fußballplätzen in Münster fand am Sonntag eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Amokfahrt vom Samstag statt. Mehrere Mannschaften, wie etwa Westfalenligist 1. FC Gievenbeck, trugen einen Trauerflor. auf dem Bild sind die Kicker von Westfalia Kinderhaus vor der Partie gegen den TuS Recke am Anstoßkreis zu sehen. 

    Foto: Thomas Rellmann
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  • Maria Dickmann: Ich habe heute die Stille in der Lamber-tikirche gesucht und Kerzen aufgestellt.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Hermann-Josef Danicki: Man darf nicht immer im Bewusst-sein haben, woher wohl das nächste Auto kommt.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Johanna Markmann: Ich bin das erste Mal seit Samstag in der Stadt. Es ist ein mulmiges Gefühl.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Ali Zandi: Wenn ich mit dem Taxi dort vorbeifahre, werde ich immer daran denken.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Gemischte Gefühle hat Dr. Rainer Zirbeck bei seiner Kaffeepause vor einem Café am Drubbel.

    Foto: Gabriele Hillmoth

Dietrich Borlinghaus hat vor Stuhlmacher im Freien gesessen, als sich die Attacke am Kiepenkerl ereignete. „Plötzlich fuhr ganz viel Polizei vorbei. Gleichzeitig wurde es unruhig bei Stuhlmacher. Die Nachricht von dem Zwischenfall machte die Runde.“ Eine Stunde später sitzt er vor dem Kiffepavillon und schaut zu, wie die Polizei die Innenstadt abriegelt. „Das hätte auch bei Stuhlmacher passieren können“, sagt er mit ernster Miene.

Ulrich Schabbing war mit Freunden beim Preußen-Spiel. Danach wollten sie im Kiepenkerl-Viertel essen gehen. „Als ich das Fahrzeug am Schlossplatz abstellte, sah ich immer mehr Polizei- und Rettungsfahrzeuge“, berichtet der Heeker. Schnell habe er erfahren, dass etwas im Kiepenkerl geschehen ist. „Da gingen mir sofort die Ereignisse in Frankreich durch den Kopf und dass womöglich noch mehr passieren könnte.“ Mit seinen Fußballfreunden steht er später vor dem Stadthausturm und schaut auf den geräumten Prinzipalmarkt. Vom Spiel der Preußen spricht niemand mehr.

Tote und Verletzte nach Anschlag am Kiepenkerl

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  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: privat
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Menschen stehen vor den Gaststätten Kiepenkerl, kurz nachdem ein Fahrzeug in das Straßencafe gefahren war. Foto: Stefan R./dpa
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Polizisten stehen an der Ecke Theißingstraße/Zumbroockstraße. In Münster sind am Samstag mehrere Menschen gestorben, als ein Auto in eine Menschenmenge fuhr. Foto: Ina Fassbender/dpa
  • Foto: David Young/dpa
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Foto: Bernd Thissen/dpa
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Am Abend nach der Bluttat in Münster versammelten sich Menschen am Aasee und entzündeten Kerzen. Foto: Friso Gentsch/dpa
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Foto: Bernd Thissen/dpa
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Kleinlaster fährt in Menschenmenge Foto: Oliver Werner
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Steinfurter Straße

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner, Gunnar A. Pier, dpa
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Vor dem Polizeipräsidium am Friesenring sammelten sich am Nachmittag die Einsatzkräfte.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Steinfurter Straße

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. Im Hintergrund die Lambertikirche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. Im Hintergrund die Lambertikirche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. Im Hintergrund die Lambertikirche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. Im Hintergrund die Lambertikirche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. 

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem Rathaus, Blick aus Richtung Domplatz.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Polizisten haben den Prinzipalmarkt in Höhe Stadthausturm / WN-Geschäftsstelle gesperrt. Im Hintergrund die Lambertikirche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem Rathaus, Blick aus Richtung Domplatz.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Absperrung vor dem Dom.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem LWL-Landesmuseum.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem LWL-Landesmuseum / Blick Richtung Rothenburg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem LWL-Landesmuseum / Blick Richtung Rothenburg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem LWL-Landesmuseum / Blick Richtung Rothenburg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Sperrung vor dem LWL-Landesmuseum / Blick Richtung Rothenburg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Björn Meyer
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Foto: Thorsten Neuhaus
  • Am Samstagabend hatten Münsteraner ein Treffen am Aasee anberaumt, um an den Aaseekugeln für alle Betroffenen des Anschlags Kerzen zu entzünden.

    Foto: Anne Koslowski

Diana Preis und Lisa Schneider waren gerade einkaufen, als sich die Attacke am Kiepenkerl ereignete. „Bereits bei der Fahrt in die Innenstadt überholten uns etwa 15  Polizeifahrzeuge, doch da hatten wir uns noch nichts gedacht“, sagt Preis. Die beiden stellten ihr Auto in der Tiefgarage ab. Sie kommen aus Gronau, wollten eigentlich nach Düsseldorf fahren, entschieden sich jedoch kurzfristig für Münster. „Als wir bei Zara waren, kamen plötzlich Polizisten mit Gewehren ins Geschäft und riefen, dass der Laden geräumt werden muss.“ Kurz zuvor gab es auch eine entsprechende Durchsage im Geschäft. „Mittlerweile haben uns schon über 20 Anrufe erreicht, ob wir in Ordnung sind“, berichtet Schneider. „Wer weiß, was gewesen wäre, wenn wir nur etwas früher in Münster gewesen wären“, sagt Preis.

 

Nach Amokfahrt in Münster: Seehofer und Laschet gedenken der Opfer

 


Prominente Anteilnahme

Auch zahlreiche Prominente äußerten sich und drückten in sozialen Netzwerken ihre Anteilnahme aus. Unter anderem meldeten sich die beiden Hauptdarsteller des beliebten "Münster-Tatorts" zu Wort, die den Ort durch Dreharbeiten kennen.

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