S-Bahn für das Münsterland
Lewe fordert Investitionen in Öffentlichen Nahverkehr

Münster -

Münsters Oberbürgermeister Lewe spricht sich für millionenschwere Investitionen in Bahnverkehr und Schiene aus. Eine Münsterland-S-Bahn ist eine der Zukunftsvisionen.

Dienstag, 01.05.2018, 16:00 Uhr aktualisiert: 01.05.2018, 17:26 Uhr
Markus Lewe
Markus Lewe Foto: Matthias Ahlke

Das Münsterland hat nach Ansicht von Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe notwendige Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr in den vergangenen Jahrzehnten verschlafen. „Wir haben zu lange Auto gegen Schiene ausgespielt. Das hat zur Folge, dass unser Münsterland-Schienennetz unvollständig ist“, sagte Lewe im Gespräch mit unserer Zeitung. So sei die Unterbrechung zwischen Borken und Bocholt fatal.

Im Rahmen einer münsterländischen Mobilitätskonferenz, an der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst teilgenommen hatte, sei es um die Anbindung der Schnellbusse und um eine so genannte Münsterland-S-Bahn gegangen. „Heißt: Dreimal pro Stunde Abfahrt, hoher Fahrkomfort, weitere Haltepunkte“, sagt Lewe. Das Schienennetz im Münsterland sei komplett an den Rand der Kapazitäten gekommen. „Wir kommen um größere Investitionen nicht herum“, sagt Münsters OB. Die Strecke nach Enschede bedürfe einer Elektrifizierung , damit größere Züge eingesetzt werden könnten. Gleiches gelte für die Baumbergebahn nach Coesfeld .

Gesprochen wird im Münsterland auch über moderne Verkehrslösungen mit vernetzten und selbstfahrenden Systemen. „Wir sind wahrlich nicht zu früh, aber wir nutzen jetzt die Zeit, um innovative Aufschläge zu machen“, so Lewe.

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