Polizei-Zusammenarbeit
Ruf nach gemeinsamen Streifen am Hauptbahnhof

Münster -

Das Bahnhofsviertel ist ein Kriminalitätsschwerpunkt: Deshalb schlägt die Gewerkschaft der Polizei jetzt gemeinsame Streifen von Bundes- und Landespolizei vor.

Dienstag, 22.05.2018, 07:05 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 21.05.2018, 17:04 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 22.05.2018, 07:05 Uhr
Der Hauptbahnhof in Münster 
Der Hauptbahnhof in Münster  Foto: Oliver Werner

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht sich für eine engere Zusammenarbeit zwischen Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof in Münster aus. In einem ersten Schritt machen sich die GdP-Verantwortlichen Yannik Plümpe und Jürgen Gerdes für gemeinsame Streifen im Bahnhofsviertel stark. Diese seien trotz der Per­sonalknappheit kurzfristig umsetzbar und würden für mehr sichtbare Polizei sorgen, heißt es.

Auch die Errichtung gemeinsamer Wachen ist für die Gewerkschaft denkbar. Allerdings dürfte es damit nach Einschätzung von Yannik Plümpe kurzfristig ohnehin nichts werden: „Die angespannte Personalsituation im Land NRW macht eine Realisierung einer gemeinsamen Wache in Münster eher schwierig, denn Personal fehlt an jeder Ecke und in jedem Büro.“

Die Vorteile, die eine solche Sicherheitskooperation böte, seien mannigfaltig, ergänzt Jürgen Gerdes von der GdP-Kreisgruppe der Bundespolizei. Es würden Synergien zwischen den handelnden Sicherheitsakteuren auf allen Ebenen geschaffen und alte und verstaubte ­Verantwortlichkeiten aufgebrochen. Die Gewerkschaft der Polizei hat sich infolge der jüngsten CDU-Veranstaltung unter dem Motto „Brennpunkt Hauptbahnhof“ mit ihren Vorschlägen öffentlich positioniert.

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