Friedenspreis-Verleihung
Staatsoberhäupter kamen im Minutentakt ins Museum

Münster -

Hoher Besuch in Münster: Gleich vier Staatspräsidenten und ein Ministerpräsident saßen in den dunklen Limousinen, die am Freitagabend im Minutentakt an der Domseite des LWL-Museums für Kunst und Kultur vorfuhren.

Freitag, 13.07.2018, 21:31 Uhr

Friedenspreis-Verleihung: Staatsoberhäupter kamen im Minutentakt ins Museum
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) begrüßt Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė in Münster. Foto: Oliver Werner

Zuerst der Bundespräsident. Die Staatskarosse von Frank-Walter Steinmeier fuhr um kurz vor 19 Uhr an der Domseite des LWL-Museums für Kunst und Kultur vor. Die Schaulustigen, darunter auch ­einige Kinder, applaudierten; direkt danach kam die Limousine von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Beide gingen gemeinsam zu den Münsteranern auf der gegenüberliegenden Seite, plauderten ganz zwanglos mit ihnen.

Im Minutentakt folgten die Wagen mit den drei Staatsoberhäuptern der baltischen Staaten, die die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) am Samstag mit dem Internationalen Preis des Westfälischen Friedens auszeichnen wird. Der Zweite Vorsitzende, Dr. Benedikt Hüffer, nahm  die hohen Gäste in Empfang.

Prominente Gäste im LWL-Museum

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  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier begrüßt die Präsidentin Estland Kersti Kaljulaid. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (r.)...

    Foto: Oliver Werner
  • ...ist als nächstes an der Reihe.

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  • Im Minutentakt kommen die Staatsoberhäupter am Domplatz in Münster an: Lettlands Präsident Raimonds Vējonis.

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  • Schaulustige gucken sich die Ankunft des hohen Besuchs an.

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  • Und schließlich Dalia Grybauskaitė, Präsidentin Litauens. Die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen erhalten in Münster den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens.

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  • Steinmeier im Gespräch mit seiner estnische Amtskollegin Kersti Kaljulaid

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  • Gruppenbild vor der Friedensglocke am LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster (v.l.n.r.): NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaitė, Estlands Präsidentin Kersti Kaljulaid, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Lettlands Präsident Raimonds Vējonis mit seiner Frau Iveta Vējone, Dr. Benedikt Hüffer, Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe.

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  • Vor der Ankunft der Staatsgäste hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Münster noch Zeit für ein kurzes Bad in der Menge.

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  • Am Freitagabend kommen die Träger des Westfälische Friedenspreises nach Münster. Vor die Fernsehkamera tritt hier...

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  • ...Inga Skujina, Botschafterin der Republik Lettland.

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  • Die Polizei ist mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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  • Einige Schaulustige sind gekommen, um einen Blick auf die Prominenten zu erhaschen.

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  • Dr. Benedikt Hüffer (r.), Zweiter Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, die den Preis stiftet, begrüßt die Gäste am LWL-Museum für Kunst und Kultur.

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  • Großer Empfang am Landesmuseum:

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  • Das Kuratorium des Westfälischen Friedenspreises trifft sich am Freitagabend mit den Preisträgern zum Essen im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Im Bild: Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Zeitungsgruppe Münster, mit seiner Ehefrau Gertrude

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  • Promi-Ankunft in Münster: WDR-Intendant Tom Buhrow mit Daniela Boff

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  • Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe mit seiner Frau Maria

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  • Museumsdirektor Dr. Hermann Arnhold und Regierungspräsidentin Dorothee Feller

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  • LWL-Direktor Matthias Löb mit Ehefrau

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  • Bernadette Spinnen und Burkhard Spinnen

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  • Prof. Dr. Markus Müller, Leiter des Picasso-Museums Münster, und Vorstand Andrea Hagemann

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  • Siggi Spiegelburg und Verleger Wolfgang Hölker

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  • Eine Delegation der Pfadfinder

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  • Barbara Rüschoff-Parzinger und Hermann Parzinger

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  • Bernd und Bärbel Thiekötter

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  • Jost Springensguth, ehemaliger Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten und Frau Margret Holdschlag-Springensguth

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  • Andrea Benstein, Leiterin des WDR-Studios in Münster, und Hans-Peter Leimbach

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  • Uni-Rektor Prof. Dr. Johannes Wessels 

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  • Hans-Bernd Wolberg, ehemals DZ-Bank, und seine Frau Ingrid

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Auszeichnung für die baltischen Staaten

Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid, die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und der lettische Präsident Raimonds Vējonis werden am Vormittag im Rathaus die renommierte Auszeichnung stellvertretend für die Menschen in ihren Ländern entgegen­nehmen. Die WWL würdigt damit die intensiven Be­mühungen um eine Inte­gration in das westliche Werte­system von Demokratie und Freiheit.  Der Bundespräsident, der ebenfalls über Nacht in Münster blieb, hält die Laudatio. 

Preis des Westfälischen Friedens für die baltischen Staaten

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  • Die Staaten Estland, Lettland und Litauen bekommen am 14. Juli in Münster den Internationalen Preises des Westfälischen Friedens verliehen. Damit werden deren intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt.

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  • Ein Beispiel: Am 50. Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes am 23. August 1989 demonstrierten Hunderttausende von Bürgern gegen die aus dem Pakt resultierende Annektion ihrer Heimat durch die Sowjetunion. 

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  • Eine mehr als 600 Kilometer lange Menschenkette erstreckte sich durch die drei baltischen Republiken Lettland, Litauen und Estland.

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  • Am 14. Juli kommen die drei heutigen Staatsoberhäupter nach Münster: Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid,...

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  • ...die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und...

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  • ...der lettische Präsident Raimonds Vējonis.

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„Preisträgeressen“ im Museumsfoyer

Laschet stellt die friedensorientierte Leistung der Ringe Deutscher Pfadfinderinnen und Pfadfinder heraus, die mit dem Jugendpreis 2018 ausgezeichnet werden, und deren Vertreter ebenfalls am Freitagabend ein­geladen waren.

Traditionell trafen sich die Gäste am Vorabend  mit dem Kuratorium des Friedenspreises zum „Preisträger­essen“. Diesmal im Atrium und Foyer des Museums, das ganz in Weiß gehalten war, zu Bachforellen-Terrine mit Senfschaum und  Rinderfilet mit Kräuter-Jus.

Samstag Live-Übertragung

Die Verleihung des Friedenspreises ist am Samstag ab 11 Uhr im WDR-Fern­sehen live zu sehen. Die 90-minütige Übertragung wird auf einer Videoleinwand auf der Stubengasse gezeigt, wo sich die drei baltischen ­Staaten und die Pfadfinder-Organisation präsentieren.

Die Münsteraner können die Friedenspreisträger 2018 gegen 12.45 Uhr auf dem Sentenzbogen des Stadtweinhauses am Prinzipalmarkt sehen.

Westfälischer Friedenspreis: Die bisherigen Preisträger

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  • Jordaniens König Abdullah II. erhielt den Friedenspreis im Jahr 2016.

    Foto: dpa
  • Mit dem Preis des Westfälischen Friedens wurden im Jahr 2014 die „International Space Station“ (ISS) und die Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge geehrt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Verleihung des Westfälischen Friedenspreises im Jahr 2012 an Helmut Schmidt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 2010 wurde der Dirigent und Pinanist Daniel Barenboim mit dem Preis geehrt.

    Foto: Kim Graf
  • Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan wurde 2008 mit dem Preis des Westfälischen Friedens geehrt.

    Foto: A1885 epa Keystone Sandro Campar
  • 2006 erhielt der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing den Preis.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Der Dirigent Kurt Masur wurde im Jahr 2004 ausgezeichnet.

    Foto: dpa
  • Im Jahr 2002 ging der Friedenspreis an die ehemalige Bundesanwältin der Schweiz: Carla Del Ponte

    Foto: Martial Trezzini
  • Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wurde 2000 mit dem Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet.

    Foto: A2942 Ingo Wagner
  • 1998 erhielt Vaclav Havel (links im Bild), Schriftsteller und ehemaliger tschechischer Staatspräsident, den Preis des Westfälischen Friedens.

    Foto: dpa
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