Neue Fälle für Thiel & Boerne
WDR kündigt Dreh-Termine für neue Folgen des Münster-Tatorts an

Münster/Köln -

Offiziell verkündet wurde bislang nichts, doch Schauspieler Axel Prahl hat in einem Interview bereits erste Neuigkeiten zur Fortsetzung des Münster-Tatorts verraten. Am Montag bestätigte der WDR zumindest ein Teil der Aussagen und nannte drei anstehende Drehtermine.

Montag, 30.07.2018, 18:16 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 30.07.2018, 18:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 30.07.2018, 18:16 Uhr
Neue Fälle für Thiel & Boerne: WDR kündigt Dreh-Termine für neue Folgen des Münster-Tatorts an
Die Schauspieler Jan Josef Liefers (l) und Axel Prahl werden demnächst wieder für neue folgen des Münster-Tatorts vor der Kamera stehen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Fans der münsterischen Krimi-Reihe werden nun umso interessierter aufhorchen. Denn: So konnte die " Goldene Kamera" TV-Schauspieler Axel Prahl Informationen entlocken, wann er wieder als Kommissar Thiel ermitteln wird. Prahl verrät in dem Gespräch: "Die nächste Folge ist unser 34. Münster-Tatort – und der hat den Arbeitstitel 'Spieglein, Spieglein'. Besonders spannend: Darin taucht ein alter Bekannter aus einem früheren 'Tatort' auf."

Laut dem Bericht der "Goldenen Kamera" hat die Produktionsfirma Bavaria den danach folgenden Fall bereits angekündigt, der den Arbeitstitel "Dann steht der Mörder vor der Tür" haben und 2019 ausgestrahlt werden soll.

Reaktion des WDR

"Es gibt derzeit keine Fakten oder Termine, die wir ergänzen können: Es sollen in diesem Herbst/Winter zwei neue Münster-Tatorte gedreht werden. Ein weiterer Dreh dann voraussichtlich im Frühjahr 2019", sagte eine Sprecherin des WDR auf Nachfrage unserer Redaktion. Weitere Details wird der Sender erst in den jeweiligen Meldungen zu Beginn der Dreharbeiten bekanntgeben, ergänzte sie.

"Auch die Sendetermine in 2019 stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest", so die WDR-Mitarbeiterin.

10 spannende Fakten zum Münster-Tatort

1/10
  • Tatort „Der doppelte Lott“: Im achten Tatort haben die beiden Kölner Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) einen Gastauftritt. Hier rekonstruiert der Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r.) den aktuellen Mord: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, M.), spielt den Verdächtigen, der russische Lokalbesitzer Gennadi Krusenstern (Rezzo Tschchikwischwili) das Opfer.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort „Spargelzeit“: Der in Hagen geborene Schauspieler Jörg Hartmann hat in dieser Episode einen Gastauftritt. Seit 2012 ist er selbst im Tatort-Team vertreten als Chefermittler Peter Faber in Dortmund.

    Foto: NDR/WDR/Martin Menke
  • Die nebeneinander liegenden Wohnungen von Thiel und Boerne als auch die Autos Boernes wechseln seit Beginn der Reihe ständig.

    Foto: WDR/Stephan Rabold
  • Tatort „Wolfsstunde“: In dieser Episode hatte Jörg Pilawa einen Gastauftritt.

    Foto: WDR/Uwe Stratmann
  • Tatort „Herrenabend“: Für den von Jan Josef Liefers gespielten Rechtsmediziner Professor Boerne gibt es reales Vorbild: Professor Bernd Brinkmann, der von 1981 bis Juli 2007 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war.

    Foto: SWR/WDR/Willi Weber
  • In den ersten Folgen hat Kommissar Thiel keinen Führerschein und muss sich oft von anderen Leuten fahren lassen, später darf er selbst fahren.

    Foto: rbb/WDR/Uwe Stratmann
  • Das Schauspielerteam des Tatorts Münster mit Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Christine Urspruch, Mechthild Großmann, Friederike Kempter und Claus Dieter Clausnitzer war „für langjährige herausragende Leistung in der humoristischen Fernsehunterhaltung“ für den Grimme-Preis 2012 in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial“ nominiert.

    Foto: WDR/Martin Menke
  • Die Dreharbeiten finden hauptsächlich in Köln und Umgebung statt. In Münster selbst werden Außenszenen gedreht. Das Thema Fahrradstadt und Fahrradklau wird ebenfalls häufig thematisiert.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort Mörderspiele: Im Aasee wurde eine Leiche gefunden. Mehrere Folgen aus Münster erreichten hohe Einschaltquoten. Diese Folge hatte eine von 24 Prozent Marktanteil (8,34 Millionen Zuschauer). Die Folge Schwanensee, die auch - teilweise - am Aasee gedreht wurde, erreichte 13,6 Millionen Zuschauer - die meistgesehene Sendung des Jahres 2015 überhaupt.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Permanente Gegenwart“: Der erste Tatort „Der dunkle Fleck“ wurde 2002 ausgestrahlt. Der Sohn von Kommissar Thiel (Axel Prahl) ist in dieser Folge 12 Jahre alt. Sechs Jahre später in der Folge „Wolfsstunde“ ist er immer noch 12 Jahre alt.

    Foto: WDR/Thomas Kost
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