Quotenanstieg beim Tatort
Münsters „Schlangengrube“ siegt

Münster -

Es geht wieder bergauf beim „Tatort“: Die Einschaltquote steigt. Die bislang 22 neuen Krimis 2018 haben im Ersten im Schnitt 9,22 Millionen Zuschauer gesehen (Marktanteil durchschnittlich 26,2 Prozent). Im ganzen vergangenen Jahr sahen im Schnitt 8,91 Millionen jede „Tatort“-Erstausstrahlung (25 Prozent).

Mittwoch, 01.08.2018, 16:43 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 01.08.2018, 15:12 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 01.08.2018, 16:43 Uhr
Quotenanstieg beim Tatort: Münsters „Schlangengrube“ siegt
Die Schauspieler Jan Josef Liefers (l) und Axel Prahl bei Dreharbeiten zum Tatort aus Münster. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Durchschnittsquote war damit im Kalenderjahr 2017 so tief wie seit sechs Jahren nicht mehr. Nur fünf der 35 Krimis hatten mehr als zehn Millionen Zuschauer. Im bisherigen Jahr 2018 hatten dagegen schon neun der 22 Krimis mehr als zehn Millionen Zuschauer.

Am beliebtesten war der Münster-„Tatort“, der am 27. Mai mit der Folge „ Schlangengrube“ auf 12,16 Millionen Zuschauer kam. Am zweitbeliebtesten war Köln. Der Fall „Bausünden“ erreichte am 21. Januar 11,50 Millionen. Dahinter kam der Dresdner Fall „Déjà-vu“ (28. Januar) mit 10,69 Millionen, gefolgt von der österreichischen Folge „Die Faust“ (14. Januar) mit 10,62 Millionen und einem weiteren Kölner Fall, dem Krimi „Mitgehangen“ (18. März) mit 10,49 Millionen.

Münster-Tatort: Schlangengrube

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  • „Boerne kocht“ – so soll die neue TV-Reihe heißen, in der Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, l) Rechtsmedizin und Gourmetküche zusammenbringen will. Unterstützung erhält er auch hier von Silke Haller (ChrisTine Urspruch, r).

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Mord in der Nachbarschaft von Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechtild Großmann, l), Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, 2.v.l.) und Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r) betrachten die tote Patrizia Merkens (Lilia Lehner) – mit der die Staatsanwältin im Clinch lag.

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  • Neue Karriere: Medienproduzent Dr. Richard Stockmann (Robert Hunger-Bühler, l) und Rechtsmediziner Prof. Boerne (Jan-Josef Liefers, r) arbeiten an einer völlig neuartigen Kochshow – auch die Assistentin des Professors, Silke Haller (ChrisTine Urspruch, hinten rechts) soll mit vor der Kamera stehen.

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  • Eiskalt: Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, links) ist im Kühlhaus eingesperrt. Doch Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, rechts) hat erst noch ein dringendes Telefonat bevor er den Rechtsmediziner befreit.

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  • Staatsanwältin gegen Staatsanwältin: Wilhelmine Klemm (Mechtild Großmann, r) muss die Mordermittlungen an ihre Konkurrentin Ungewitter (Tessa Mittelstaedt, l) abgeben. Schließlich wurde ihre eigene Nachbarin tot aufgefunden.

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  • Keine Angst vor Schlangen: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, r) ermittelt undercover als Tierpfleger im Zoo und wird von Henny Neubert (Julischka Eichel, l) eingewiesen.

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  • Dinner im Zoo-Aquarium: Zoo-Direktor Dr. Schönweis (Felix Vörtler, r), Medienmanager Dr. Richard Stockmann (Robert Hunger-Bühler, M) und Dokumentarfilmer Henry Schlör (Thomas Arnold, l).

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  • „Lecker!“ – „Lecker?“ – Für Hobby-Gourmet-Koch Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r) ist das saloppe Lob seiner Kochkünste durch Assistentin Silke Haller (ChrisTine Urspruch, l) eine Beleidigung.

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  • Der Kommissar und die Pinguin-Dame: Bei seinen Undercover-Ermittlungen im Zoo schließt „Tierpfleger“ Frank Thiel (Axel Prahl) den Pinguin Sandy in sein Herz.

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  • Undercover-Kommissar beim Pinguin-Walk: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, M) ermittelt undercover im Zoo. Das Wohl der watschelnden Seevögel liegt ihm besonders am Herzen.

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  • Dr. Gremlich (Dirk Martens) ist der Tierarzt im Zoo.

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  • Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, l) mit wertvoller Fracht: Tierpflegerin Henny Neubert (Julischka Eichel, 2.v.r.), Tierarzt Dr. Gremlich (Dirk Martens, 2.v.l) und Direktor Dr. Schönweis (Felix Vörtler, r) können nicht mehr eingreifen, als der Rechtsmediziner mit der Tier-Transportbox wegläuft.

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  • Weiß Bente Frommer (Charlotte Bohning, l), wo das Testament der Toten steckt? Die Kommissare Frank Thiel (Axel Prahl, r) und Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter, M) stellen der Besitzerin einer Fahrrad-Werkstatt unangenehme Fragen.

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  • In der Fahrradwerkstatt macht Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, r) eine grausige Entdeckung. Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter, l) beruhigt ihren Kollegen.

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  • Ganz schön flink: TV-Moderator Henry Schlör (Thomas Arnold) versucht Pinguin Sandy wieder einzufangen.

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  • Ermittler-Tandem in Eile: Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r).

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  • Was weiß Tierpflegerin Henny Neubert (Julischka Eichel, r) über die tote Patrizia Merkens? Kommissarin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter, l) befragt sie im Zoo.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Medienmanager Dr. Richard Stockmann (Robert Hunger-Bühler, l) begrüßt seine Gäste zum Abendempfang – an seinem Firmensitz.

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  • Medienmanager Dr. Richard Stockmann (Robert Hunger-Bühler, r) will mit Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, l) ein neues TV-Projekt starten.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Kommissarin Nadeshda Krusenstern (Friederike Kempter, r) befragt Zoo-Direktor Dr. Schönweis (Felix Vörtler, l) im Tierpark.

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  • Silke Haller (ChrisTine Urspruch) hat neue Erkenntnisse: Patrizia Merkens hatte sich vor ihrem Tod einer außergewöhnlichen Behandlung unterzogen.

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  • Interessante News aus dem Labor: Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r) bekommt einen wichtigen Anruf von seiner Assistentin Silke Haller. Dafür muss er seine angeregte Unterhaltung mit Dokumentarfilmer Henry Schlör (Thomas Arnold, l) unterbrechen.

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  • Verdeckte Ermittlungen sind schweißtreibend: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) packt als Tierpfleger im Zoo mit an.

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  • Radler-Pech: „Vadder“ Thiel (Claus D. Clausnitzer) kann die geplante Tour mit seinem Sohn Frank nach Amsterdam jetzt nicht antreten. Er ist verletzt.

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  • Dr. Schönweis (Felix Vörtler) lebt für „seinen“ Zoo – der Direktor des Tierparks am Flamingo-Gehege.

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  • ourmet Prof. Boerne (Jan Josef Liefers) gibt auf – und bringt dem Kollegen Thiel eine kulinarisch handfeste Stärkung ins Büro.

    Foto: WDR/Thomas Kost
  • Ein Pinguin in der Rechtsmedizin – mit Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) und Prof. Boerne (Jan Josef Liefers, r).

    Foto: WDR/Thomas Kost

Am schlechtesten seit vielen Jahren lief der mitten im Sommer am 8. Juli gesendete Kino-„Tatort“ mit Til Schweiger („Tschiller – Off Duty“), den nur 5,33 Millionen als TV-Erstausstrahlung einschalteten.

10 spannende Fakten zum Münster-Tatort

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  • Tatort „Der doppelte Lott“: Im achten Tatort haben die beiden Kölner Kollegen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) einen Gastauftritt. Hier rekonstruiert der Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers, r.) den aktuellen Mord: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, M.), spielt den Verdächtigen, der russische Lokalbesitzer Gennadi Krusenstern (Rezzo Tschchikwischwili) das Opfer.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort „Spargelzeit“: Der in Hagen geborene Schauspieler Jörg Hartmann hat in dieser Episode einen Gastauftritt. Seit 2012 ist er selbst im Tatort-Team vertreten als Chefermittler Peter Faber in Dortmund.

    Foto: NDR/WDR/Martin Menke
  • Die nebeneinander liegenden Wohnungen von Thiel und Boerne als auch die Autos Boernes wechseln seit Beginn der Reihe ständig.

    Foto: WDR/Stephan Rabold
  • Tatort „Wolfsstunde“: In dieser Episode hatte Jörg Pilawa einen Gastauftritt.

    Foto: WDR/Uwe Stratmann
  • Tatort „Herrenabend“: Für den von Jan Josef Liefers gespielten Rechtsmediziner Professor Boerne gibt es reales Vorbild: Professor Bernd Brinkmann, der von 1981 bis Juli 2007 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war.

    Foto: SWR/WDR/Willi Weber
  • In den ersten Folgen hat Kommissar Thiel keinen Führerschein und muss sich oft von anderen Leuten fahren lassen, später darf er selbst fahren.

    Foto: rbb/WDR/Uwe Stratmann
  • Das Schauspielerteam des Tatorts Münster mit Jan Josef Liefers, Axel Prahl, Christine Urspruch, Mechthild Großmann, Friederike Kempter und Claus Dieter Clausnitzer war „für langjährige herausragende Leistung in der humoristischen Fernsehunterhaltung“ für den Grimme-Preis 2012 in der Kategorie „Unterhaltung/Spezial“ nominiert.

    Foto: WDR/Martin Menke
  • Die Dreharbeiten finden hauptsächlich in Köln und Umgebung statt. In Münster selbst werden Außenszenen gedreht. Das Thema Fahrradstadt und Fahrradklau wird ebenfalls häufig thematisiert.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • Tatort Mörderspiele: Im Aasee wurde eine Leiche gefunden. Mehrere Folgen aus Münster erreichten hohe Einschaltquoten. Diese Folge hatte eine von 24 Prozent Marktanteil (8,34 Millionen Zuschauer). Die Folge Schwanensee, die auch - teilweise - am Aasee gedreht wurde, erreichte 13,6 Millionen Zuschauer - die meistgesehene Sendung des Jahres 2015 überhaupt.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Permanente Gegenwart“: Der erste Tatort „Der dunkle Fleck“ wurde 2002 ausgestrahlt. Der Sohn von Kommissar Thiel (Axel Prahl) ist in dieser Folge 12 Jahre alt. Sechs Jahre später in der Folge „Wolfsstunde“ ist er immer noch 12 Jahre alt.

    Foto: WDR/Thomas Kost

Am kommenden Sonntag endet die diesjährige Sommerpause beim „Tatort“, ein Schweizer Fall („Die Musik stirbt zuletzt“) ist der Auftakt. Eine Woche später ist jedoch schon wieder Pause, weil das Erste das Sport-Event „European Championships 2018“ ausstrahlt. Eine weitere Woche später wird ein „Polizeiruf 110“ aus München gesendet. Der nächste „Tatort“ kommt dann aus Weimar am 26. August: Der Titel lautet „Die robuste Roswita“.

Das ist neu bei den aktuellen Tatort-Teams

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  • Nach einer vergleichsweise kurzen Sommerpause geht es beim beliebtesten TV-Format der Deutschen mit neuem Stoff weiter. Was in den kommenden Monaten zu erwarten ist: Neuanfänge, Abschiede, außergewöhnliche Fälle oder Orte - ein Überblick nach Teams

    Foto: Daniel Reinhardt
  • SCHWEIZ: Viel Neues aus der Schweiz ist zu erwarten in den kommenden Monaten. Eröffnet wird die Saison mit einem sogenannten One-Shot-„Tatort“ aus Luzern. Beim Krimi „Die Musik stirbt zuletzt“ handelt es sich um einen am Stück - also ohne Schnitt - gedrehten Echtzeit-„Tatort“. Inszeniert hat ihn Filmemacher Dani Levy („Alles auf Zucker!“). Es geht um einen Mord während eines Benefizkonzerts im Kultur- und Kongresszentrum Luzern (KKL). Der Film vom 5. August ist der viertletzte „Tatort“ aus Luzern mit Stefan Gubser und Delia Mayer alias Reto Flückiger und Liz Ritschard. 2019 ist dann nach acht Jahren und 17 Filmen Schluss mit dem aktuellen Team. Neue „Tatort“-Stadt wird ab 2020 laut Schweizer Fernsehen Zürich - eine Metropole mit Institutionen wie dem Fußballverband Fifa, die zudem als Banken-, Kultur-, Party- und Nachtleben-Zentrum bekannt ist.

    Foto: SYSTEM
  • WEIMAR: Wie im Schweizer „Tatort“ Anfang August geht es auch am 26. August im neuen MDR-Krimi mit Nora Tschirner und Christian Ulmen um Giftmord. Er heißt „Die robuste Roswita“ - wie eine Kartoffelsorte.

    Foto: Sebastian Kahnert
  • KIEL: Nach dem Ausstieg der Schauspielerin Sibel Kekilli bekommt der schleswig-holsteinische NDR-Ermittler Axel Milberg alias Borowski nach der Sommerpause die Schauspielerin Almila Bagriacik als operative Fallanalytikerin Mila Sahin an seine Seite. Der erste Fall mit ihr heißt „Borowski und das Haus der Geister“ (2.9.).

    Foto: Axel Heimken
  • BERLIN: Im kommenden RBB-Fall aus der deutschen Hauptstadt - „Tiere der Großstadt“ (16.9.) - gibt es eine Premiere in Sachen Mörder. Nachdem 1987 zum Beispiel schon ein Elefant im Hamburger „Tatort“ jemanden umbrachte („Tod im Elefantenhaus“), gerät jetzt wieder etwas Anderes als ein Mensch unter Verdacht, nämlich ein Roboter. Das Ganze passt zum Thema Künstliche Intelligenz, das diese Saison recht oft vorkommt. Die Musik kommt von Klangkünstler Nils Frahm („Victoria“).

    Foto: ARD
  • DORTMUND: Nach dem Ausstieg von Stefan Konarske ist Rick Okon der Neue im Ruhrgebiets-Team des WDR. Seinen Einstand als Jan Pawlak hatte der Schauspieler im Februar in einer Gastrolle als verdeckter LKA-Ermittler. Ab dem kommenden Film ist er fest dabei.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • GÖTTINGEN: Neue Partnerin und neuer Einsatzort für Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) ist Göttingen, die Uni-Stadt im Süden Niedersachsens, in der die Filmfigur auch einst studierte. Die Kommissarin wurde strafversetzt vom Landeskriminalamt Hannover zur dortigen Polizeidirektion. An der Seite der beliebten NDR-Ermittlerin, die nur noch einmal im Jahr mit einem neuen Film zu sehen ist, spielt die nächsten Krimis die Deutsch-Uganderin Florence Kasumba mit. Die Konstellation biete viel Raum für Wendungen, sagte Furtwängler anlässlich der Dreharbeiten. „So verschieden wir auch sein mögen, so verbindet uns doch Eigensinn und Selbstbewusstsein.“ Lindholm bekommt auch einen neuen Lover.

    Foto: Swen Pförtner
  • KASSEL: Das Frankfurter Duo Janneke und Brix (Margarita Broich und Wolfram Koch) vom Hessischen Rundfunk (hr) ermittelt bald in einem Fall im nordhessischen Kassel. Der Stiefsohn eines Fernseh-Talkers wurde getötet und zerstückelt. Ausgestrahlt werden soll der Kassel-Krimi aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2019.

    Foto: Daniel Reinhardt
  • NOCHMAL HESSEN: Vorher - wahrscheinlich Ende 2018 - kommt der nächste „Tatort“ mit Ulrich Tukur. In „Murot und das Murmeltier“ (Anspielung auf die 25 Jahre alte US-Komödie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ mit Bill Murray) durchlebt Ermittler Murot einen Tag sieben Mal.

    Foto: Marius Becker
  • FRANKEN: Die Mordkommission Franken - also das Team um Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) - bekommt es in ihrem fünften Fall 2019 mit einer Mordserie zu tun: In Bayreuth wird jede Stunde ein Mensch erschossen - ein Wettlauf gegen die Zeit. Drehen ließ der BR auch im berühmten Wagner-Festspielhaus.

    Foto: ARD
  • SCHWARZWALD: Beim dritten Schwarzwald-„Tatort“ des SWR ist Hans-Jochen Wagner alias Kommissar Friedemann Berg wegen Krankheit nicht dabei. Er soll aber zurückkehren. An der Seite von Eva Löbau als Franziska Tobler ist stattdessen vorübergehend Carlo Ljubek als ihr Freiburger Kollege Luka Weber im Einsatz. Im neuen Krimi geht es um den Mord an einer 17-Jährigen und ihrem Tennislehrer.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • MÜNSTER: Fans des mit Abstand beliebtesten „Tatort“-Teams - Kommissar Thiel und Prof. Boerne (Axel Prahl und Jan Josef Liefers) - müssen sich gedulden. Der eigentlich übliche zweite Fall des Jahres fällt diesmal aus. Also: Diesen Herbst kommt kein neuer Film. Dafür aber könnte es 2019 sogar drei neue Münster-Krimis vom WDR geben.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • STUTTGART: Auch Stuttgart-Fans bekommen dieses Jahr nur einen Fall - er kommt im Herbst. Der SWR-Film „Der Mann, der lügt“ erzählt seine Geschichte aus Verdächtigen-Sicht. Der Zuschauer erfährt die Ermittlungsergebnisse nur scheibchenweise. Besonders spannend.

    Foto: Stephanie Schweigert
  • HAMBURG: Auch wenn es quotentechnisch zuletzt nicht gut lief für Til Schweigers NDR-Krimis, wird weitergemacht. Allerdings nicht mehr mit dem bisherigen Regisseur (Christian Alvart) und Autor (Christoph Darnstädt), sondern mit den Machern vom Rostocker „Polizeiruf 110“ („Für mich übrigens der beste „Tatort!““, Zitat Schweiger in der „Bild am Sonntag“). Ab dem sechsten Fall mit Tschiller ist also unter anderem Eoin Moore verantwortlich.

    Foto: Nik Konietzy
  • DRESDEN: Nach dem Ausstieg von Alwara Höfels beim sächsischen MDR-Krimi spielt bald - zu sehen ab 2019 - an der Seite von Karin Hanczewski und Martin Brambach die Schauspielerin Cornelia Gröschel mit. Im Gegensatz zu Höfels ist sie sogar gebürtige Dresdnerin.

    Foto: MDR/Andreas Wünschirs
  • SAARLAND: Wie bereits bekannt, beenden der SR und Devid Striesow alias Stellbrink ihre Zusammenarbeit. Noch eine Folge - der dann siebte Fall - kommt im Januar 2019. Ein neues Team ist in Arbeit.

    Foto: Manuela Meyer
  • BREMEN: Die Schauspieler Sabine Postel und Oliver Mommsen hören bekanntlich 2019 auf - nach dann 34 gemeinsamen Auftritten. Nur noch zwei Fälle mit Kommissarin Inga Lürsen und Kollege Nils Stedefreund kommen. Radio Bremen will ein neues „Tatort“-Team präsentieren.

    Foto: Carmen Jaspersen
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