Staatsoberhäupter zu Gast in Münster
Dem Baltikum verbunden

Münster -

Estland gilt europaweit als Vorbild für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Wie der kleine baltische Staat das geschafft hat und was Deutschland sich abschauen kann, darüber berichtete die Staatspräsidentin der Republik Estland, Kersti Kaljulaid, am Freitag in Münster beim „Wirtschaftstag Baltikum“ in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. 

Samstag, 14.07.2018, 14:12 Uhr

Im Gespräch über Digitalisierung (v.l. untere Reihe): Dr. Fritz Jaeckel (IHK-Hauptgeschäftsführer), Dr. Benedikt Hüffer (IHK-Präsident), Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid, MdEP Dr. Markus Pieper; (v.l. obere Reihe): Dr. Lars Gutheil (Deutsch-Baltische Handelskammer), Dr. Mart Laanemäe (Estnischer Botschafter) und Florian Schröder (Deutsch-Baltische Handelskammer).
Im Gespräch über Digitalisierung (v.l. untere Reihe): Dr. Fritz Jaeckel (IHK-Hauptgeschäftsführer), Dr. Benedikt Hüffer (IHK-Präsident), Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid, MdEP Dr. Markus Pieper; (v.l. obere Reihe): Dr. Lars Gutheil (Deutsch-Baltische Handelskammer), Dr. Mart Laanemäe (Estnischer Botschafter) und Florian Schröder (Deutsch-Baltische Handelskammer). Foto: -ohw-

Den Besuch der Staatspräsidentin am Vortag der Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen hatte der münsterländische CDU-Europaabgeordnete Markus Pieper initiiert.

Derweil war der lettische Präsident Raimonds Vejonis zu Gast in Druckhaus und Redaktion des Medienhauses Aschendorff. Dort berichtete er aus erster Hand von dem jüngsten Nato-Gipfel in Brüssel. Durch das schwierige Verhältnis des kleinen Landes zu Russland seien die Nato-Partner von großer Bedeutung für das Sicherheitsgefühl in Lettland. Er zeigte sich erleichtert, dass am Ende des Gipfels eine gemeinsame Abschlusserklärung stand.

_DSC4394-091

Der lettische Präsident Raimonds Vejonis (2.v.l.) wurde von Verleger Dr. Benedikt Hüffer (2.v.r.) im Druckhaus Aschendorff empfangen. Foto: Jürgen Christ

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5960209?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
„Wir werden der Nachfrage kaum Herr“
40 Prozent der Eisenbahn-Verbindungen im Münsterland sind noch Dieselstrecken. Die Zukunft ist elektrisch, sagt NWL-Chef Joachim Künzel.
Nachrichten-Ticker