Friedensradler sammelten Geld
10.000 Euro für drei Einrichtungen eingefahren

Münster -

Zwei Friedensradler aus Münster starteten bei einer Rundfahrt um den Vätternsee in Schweden. Knapp 10.000 Euro sammelten die beiden Münsteraner dabei für drei Einrichtungen.

Montag, 20.08.2018, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 20.08.2018, 08:00 Uhr
Torsten Albers (3.v.l.) und Roland Plogmann (2.v.l.) übergaben Urkunden zu den Förderbeiträgen an (v.l.) Heike Rath („Lichtstrahl Uganda“), Elke Rieger und Bernd Brixius (Intregrationsforum) sowie Thomas und Lara Beiermann (Jugendzentrum „Westwerk“ in Osnabrück).
Torsten Albers (3.v.l.) und Roland Plogmann (2.v.l.) übergaben Urkunden zu den Förderbeiträgen an (v.l.) Heike Rath („Lichtstrahl Uganda“), Elke Rieger und Bernd Brixius (Integrationsforum) sowie Thomas und Lara Beiermann (Jugendzentrum „Westwerk“ in Osnabrück). Foto: m

Rund 300 Kilometer sind der Münsteraner Torsten Albers und Roland Plogmann aus Osnabrück jetzt bei einer der größten Breitensportveranstaltungen der Welt gefahren – beim „Vätternrundan“ in Motala in Südschweden. Die Tour auf Fahrrädern im Feld von rund 25 000 Teilnehmern um den zweitgrößten See Schwedens „Vättern“ war für die Freunde ein sportliches Erlebnis, wie sie am Samstag in Münster berichteten. Verbunden war sie zugleich mit einem Einsatz für soziale Zwecke.

Über Sponsoren hatten die Freunde knapp 10 000 Euro Spendengelder akquiriert, die drei Einrichtungen aus Münster und Osnabrück zugute kommen: dem Verein „Lichtstrahl Uganda“ in Münster, dem Integrationsforum Münster und dem Jugendzentrum „Westwerk“ in Osnabrück.

Symbolisch übergaben Albers (37) und Plogmann (30) am Samstagmittag an den Chillida-Bänken am Rathaus Urkunden, auf denen die Verwendungszwecke benannt sind. Ein Teil der Spenden besteht aus Zuwendungen zweier Unternehmen an die beiden Vereine. So bekommt „Lichtstrahl“ 25 sogenannte Buffalo-Bikes, mit denen Menschen in dem afrikanischen Land größere Lasten transportieren können.

20 Fahrräder für Migranten

„Sie werden eine Dauerleihgabe an die Menschen sein und bleiben im Besitz des Vereins“, erklärte Heike Rath vom Verein. „Mit einem Fahrrad können bis zu 100 Kilogramm Last transportiert werden. Das könnte ein großer Sack Mais oder medizinisches Equipment sein oder Leute bringen ihre Kinder auf dem Rad zur Schule.“

Das Integrationsforum habe bereits durch ihre Direktzuwendung 20 Fahrräder für Übungszwecke für Migranten angeschafft, sagte Elke Rieger – zehn für Frauen und zehn für Kinder. Zudem werde ein Verkehrsparcours am Vereinssitz in der Oxford-Kaserne ausgestattet. Das Jugendzentrum „Westwerk“ in Osnabrück wiederum will „Werkstattinventar und Ersatzteile“ für seine offene Werkstatt anschaffen, legte der Leiter des Jugendzentrums, Thomas Beiermann, dar.

Albers und Plogmann erzählten von ihrer Tour, bei der sie ab ihrem Start um 21 Uhr zehn Stunden und 26 Minuten für die Strecke benötigt hätten. „Alle zwei Minuten wurden 60 Fahrer losgeschickt auf insgesamt drei Strecken“, so Albers.

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