Nach Fischsterben im Aasee
Stadt muss sich rechtfertigen - Bezirksregierung fordert Bericht an

Münster -

In die Diskussion, ob das Fischsterben am Aasee zu vermeiden gewesen wäre, hat sich nun auch die Bezirksregierung als Aufsichtsbehörde der Stadt Münster eingeschaltet.

Dienstag, 21.08.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 21.08.2018, 19:00 Uhr
20 Tonnen Fisch waren im Aasee verendet.
20 Tonnen Fisch waren im Aasee verendet. Foto: Matthias Ahlke

„Wir haben bei der Stadt einen Bericht angefordert“, bestätigte am Dienstag Sigrun Rittrich, Sprecherin der Bezirksregierung. Der Bericht liege noch nicht vor, die Stadt habe um eine Verlängerung der Abgabefrist gebeten, „dem haben wir natürlich zugestimmt“, so Rittrich. Sie rechnet nun damit, dass die Stellungnahme in den kommenden Tagen eintreffen wird.

20 Tonnen Fisch waren während der Hitzeperiode im Aasee verendet. „Wenn ein Ereignis große Aufmerksamkeit erzielt, dann ist es ganz normal, einen solchen Bericht anzufordern“, sagt Rittrich. Ziel sei es zu rekonstruieren, was passiert ist – und zu verhindern, dass es in Zukunft noch einmal zu einem solchen Ereignis kommen wird.

Das Fischereidezernat der Bezirksregierung Münster habe sich den Vorgang bereits „sehr genau angeschaut“ und erste Vorschläge entwickelt. Zu Details wollte sich Rittrich aber nicht äußern – „wir wollen der Stadt den Vortritt lassen“. Die Bezirksregierung sei aber bereit, der Stadt zu helfen und sie zu beraten.

Die Fische im Aasee waren verendet, nachdem der Sauerstoffgehalt unter die Grenze von drei Milligramm pro Liter Wasser gesunken war. Um ein solches Fischsterben im Möhnesee zu verhindern, wurden am Dienstag bis zu 70 Kilogramm reiner Sauerstoff in den See geleitet. In den kommenden Wochen sollen 50 Tonnen Sauerstoff in die tieferen Wasserschichten des Möhnesees geschickt werden.

Entsorgung toter Fische am Aasee

1/17
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5990764?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
Ein Hauch von Hollywood
Hollywood-Flair vor der Gooiker Halle: Für die Filmpremiere von „Eises Kälte“ wurde extra der rote Teppich ausgerollt.
Nachrichten-Ticker