19. Auflage des „Schauraums“
Lässiger Auftakt auf rotem Teppich

Münster -

Viele kommen aus Münster, so mancher von weit her: Die Eröffnung des „Schauraums“ bewies, dass das Kultur-Wochenende auch für Münsters Gastfreundschaft steht. Und für Vieles mehr.

Donnerstag, 30.08.2018, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.08.2018, 20:33 Uhr
Der Rathausinnenhof wird wieder für drei Tage und Nächte zum „Roten Platz“. Viele Kunst- und Kulturfreunde kamen am Donnerstagnachmittag zur Eröffnung des „Schauraums“.
Der Rathausinnenhof wird wieder für drei Tage und Nächte zum „Roten Platz“. Viele Kunst- und Kulturfreunde kamen am Donnerstagnachmittag zur Eröffnung des „Schauraums“. Foto: Matthias Ahlke

Drei, zwei, eins – plötzlich steigen Tausende Seifenblasen in die Luft und schweben im Rathausinnenhof über dem roten Teppich und den weißen Sesseln, den Markenzeichen des „Schauraums“. Als Oberbürger­meister Markus Lewe am Donnerstagnachmittag per Countdown das Kulturwochenende eröffnet, erklärt er noch einmal, warum Münster auf Bläschen statt – wie früher – auf Ballons setzt.

Lewe begrüßt neue Münsteraner

„Wir verzichten der Umwelt zuliebe.“ Eine gute Idee. Finden zumindest Lara und Elia. Die beiden Kinder spielen vergnügt mit den Seifenblasen. Ihre Eltern sind von der Stadt zur Eröffnung ­eingeladen, weil sie im ­Anschluss vom Oberbürgermeister als Neubürger empfangen werden. „Dass ich gleich neue Münsteraner begrüßen darf, ist mir eine besondere Freude“, sagt Lewe. Die Familie aus dem Libanon lebt bereits seit 15 Jahren in Münster. Im vergangenen Oktober hat es mit der Einbürgerung geklappt.

Dreitägiges Kultur-Wochenende "Schauraum" eröffnet

1/29
  • Roter Teppich, weiße Sessel und Seifenblasen statt roter Luftballons, die gen Himmel steigen: Die 19. Auflage des „Schauraums“ begann am Donnerstagnachmittag im Rathausinnenhof mit einem leicht abgeänderten Ritual, das längst zum Markenzeichen der kulturellen Großveranstaltung geworden ist. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bis zum 1. September symbolisiert die Mischung aus Kunst, Stadterleben und Geselligkeit die Willkommenskultur Münsters. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Höhepunkt des dreitägigen Bummels durch die Kulturlandschaft ist die Nacht der Museen und Galerien am Samstag. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Von 16 Uhr bis Mitternacht öffnen dann 44 Kunstorte ihre Türen. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Des Weiteren prägen altbewährte, aber auch neue Höhepunkte das Event. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die italienische Piazza am Erbdrostenhof ist wieder fester Bestandteil. Erstmals lockt ein „Art Beach“ am Harsewinkelplatz mit Musik, Cocktails und Liegestühlen. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Außerdem endet die Ausstellung zum Europäischen Kulturerbejahr „Frieden. Von der Antike bis heute“ mit einer Finissage.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Die Dominikanerkirche wurde anlässlich des Schauraums durch den Lichtkünstler Michael Batz in Szene gesetzt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke
  • Foto: Matthias Ahlke

Von nicht ganz so weit her und für nicht annähernd so lange sind Margarethe und Jakob Weidinger nach Münster gekommen. Das Ehepaar aus Breitenbrunn bei Nürnberg macht ein­einhalb Wochen Urlaub auf dem Campingplatz in Stapelskotten. „Die Touristen-Information hat uns vom Schauraum erzählt. Da haben wir gleich einen Rundgang und eine Bustour gebucht“, sagen sie, während im Hintergrund „Jazz Laundry“ musikalisch in die Veranstaltung einführen.

Ein gelungener Start

Direkt nebenan steht die zweidimensionale Nachbildung einer der Bronzen von „Sketch for a Fountain“ von Nicole Eisenman. Oberbürgermeister Lewe lobte das Engagement der Initiative „Dein Brunnen für Münster“, die Geld sammelt, um die Skulptur zurück in die Stadt zu holen.

Die Besucher auf dem gut gefüllten „Roten Platz“, der während der drei Tage und Nächte zentraler Treff- und Veranstaltungspunkt ist, genießen derweil kulinarische Feinheiten und lassen sich vom Grau am Himmel nicht abschrecken.

Für Fritz Schmücker vom Münster-Marketing schon mal ein guter Start: „So kann es bleiben. Ich wünsche mir einen entspannten und erlebnisreichen Schauraum – und dass die Leute sich von der Atmosphäre anstecken lassen.“

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6012924?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
1000 Anrufe bei der Servicenummer - Teilkasko deckt Brandschaden ab
Ein Brandexperte protokolliert mit der Kamera die Schäden an den Fahrzeugen im FMO-Parkhaus.
Nachrichten-Ticker