Hafen-Südseite
Neue Flaniermeile wird geplant

Münster -

Die Hafennordseite ist schon lange eine Flaniermeile. Nun soll auch das andere Ufer attraktiv werden. Die Bezirksvertretung Mitte berät in ihrer Sitzung am heutigen Dienstag den Entwurf der Neugestaltung für die Hafensüdseite.

Dienstag, 04.09.2018, 10:40 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.09.2018, 10:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 04.09.2018, 10:40 Uhr
Die Hafensüdseite soll zur Flaniermeile werden. 
Die Hafensüdseite soll zur Flaniermeile werden.  Foto: Oliver Werner

2020 sollen die Arbeiten nach den prämierten Plänen des Büros „scape Landschaftsarchitekten“ beginnen. Die Kosten liegen bei geschätzt 4,7 Millionen Euro. voraussichtlich knapp 3,7 Millionen Euro sollen laut Verwaltungs-Vorlage durch Städtebauförderungs-Zuschüsse und die Anlieger der Südseite, vor allem die Stadtwerke finanziert werden. Der erste Bauabschnitt der Neugestaltung setzt am Hafenplatz ein und endet an der Biokäserei. Der Abschnitt bis zum Dortmund-Ems-Kanal wird laut Verwaltung vorläufig nicht geplant, da zunächst die Kanalerweiterung anstehe.

Der ehemalige Rhenuskran, der „Elefant“ und das kleinere Betonsilo sollen nach den Plänen erhalten bleiben. Nachts sollen die Relikte der Industrie-Hafenarchitektur beleuchtet werden. Das Ufer wird teils mit Naturstein gepflastert, die ehemaligen Kranbahnen mit Betonelementen ausgefüllt. An mehreren Stellen werden große Bänke und andere Sitzgelegenheiten gebaut. Die Straße zum Mittelhafen soll bis zum Ufer verlängert werden. Holzdecks sollen hier in das Hafenbecken hinauskragen, wie es heißt. Der komplette Ausbau soll barrierefrei gestaltet werden.

Abriss der Osmo-Hallen: Wie sich das Gesicht des Hafens ändert

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  • Abschied von den Osmo-Hallen: Ein großer Teil des alten Industriegebäudes ist bereits abgerissen.

    Foto: Oliver Werner
  • Auf der freien Fläche am Wasser plant die LVM einen Gebäudekomplex mit Büros, Restaurants und Wohnungen. Auf dem Nachbargrundstück (rechts) wollen Andreas Deilmann und Rainer M. Kresing...

    Foto: Matthias Ahlke
  • ...Wohnungen bauen. Es handelt sich um die weißen Gebäude auf diesem Plan der Stadt Münster.

    Foto: Stadt Münster
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    Im Münster-Modell stehen die Neubauten am Hafen schon. Beim LVM-Gebäude in der Mitte sind schon viele Details zu erkennen. Links davon ist die geplante Erweiterung des Coppenrath-Verlags, rechts die des Kuhr-Speichers zu sehen. Das braune Gebäude am linken oberen Rand ist das im Bau befindliche Hafencenter.

    Foto: Oliver Werner
  • Das über die Wasserkante hinausragende Dach der Osmo-Hallen wird als Wahrzeichen des Hafens in abgeänderter Form erhalten bleiben. Darunter will die LVM eine überdachte, öffentlich zugängliche Freifläche errichten.

    Foto: Oliver Werner
  • Während der Bereich zwischen Wasserkante und Hafenweg fast schon komplett freigeräumt ist, haben die Arbeiten bei den hinteren Hallenteilen noch gar nicht begonnen.

    Foto: Oliver Werner
  • Da es für das Projekt von Deilmann und Kresing, das sich vom Hafenweg bis zur Schillerstraße erstreckt, noch kein Baurecht gebe, werde auch jetzt noch nicht abgerissen, heißt es.

    Foto: Oliver Werner
  • Die hinteren Hallenteile werden laut Deilmann-Projektentwicklung „frühestens in zwei Jahren″ abgerissen.

    Foto: Oliver Werner
  • Das LVM-Projekt ist da schon wesentlich weiter.

    Foto: Oliver Werner
  • Nur ein Teil der Halle des ehemaligen "Heaven" (im Hintergrund) steht noch.

    Foto: Oliver Werner
  • Zudem müssen noch einige Teile der Dachkonstruktion über dem Hafenweg entfernt werden.

    Foto: Oliver Werner
  • Bis Anfang September soll die alte Halle auf dem LVM-Gelände komplett demontiert sein.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch auf der anderen Hafen-Südseite (links) ändert sich gerade einiges.

    Foto: Oliver Werner
  • Diese Lagerhalle im Eigentum der Stadtwerke verschwindet.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch das Bürogebäude des früheren Gefahrgutlagers Lehnkering wird abgerissen. Damit wolle man Vandalismus zuvorkommen, sagt Stadtwerke-Pressesprecher Florian Adler. Für die alte Betonhalle von Lehnkering gibt es andere Pläne...

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die Vollkorn-Bäckerei Cibaria will dort eine gläserne Backstube bauen.

    Foto: Entwurf Archplan, Visualisierung Loom
  • Wenn alles glatt läuft, soll auf der Südseite zudem ab Ende 2019 eine 700 Meer lange und bis zu 15 Meter breite Promenade entstehen. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Entlang der Hafenkante soll ein Geländer für Sicherheit sorgen. Clou des Entwurfs: zwei Sonnenterrassen, die über dem Wasser schweben.

    Foto: scapa - landschaftsarchitekten
  • Auf der Südseite hat sich in den letzten Jahren ohnehin schon mehr getan als gegenüber: (V.r.n.l.) Das Wolfgang-Borchert-Theater ist in den umgebauten Flechtheimspeicher gezogen. Auch der Rhenusspeicher wurde kernsaniert. Neu ist der Bürokomplex "Dock 14", in dem ein Dutzend Firmen untergebracht sind.

    Foto: Oliver Werner
  • Daneben hat der "SuperBioMarkt" eine neue Zentrale gebaut. 

    Foto: Oliver Werner
  • Schließlich hat die Hafenkäserei eine Heimat in Münster gefunden.

    Foto: Oliver Werner
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