Wechsel an der Hautklinik
Kerstin Steinbrink löst Thomas Luger ab

Münster -

Universitäts-Professor Thomas Luger gibt die Führung der Klinik für Hautkrankheiten am Universitätsklinikum Münster ab. Auf den gebürtigen Wiener folgt Universitäts-Professorin Kerstin Steinbrink als Direktorin.

Dienstag, 04.09.2018, 18:46 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.09.2018, 18:46 Uhr
Kerstin Steinbrink übernahm von Thomas Luger die Führung der Hautklinik.
Kerstin Steinbrink übernahm von Thomas Luger die Führung der Hautklinik. Foto: UKM

Moderne, zukunftsfähige Dermatologie beschäftigt sich längst nicht mehr nur mit Erkrankungen der Haut. Allergien, (entzündliche) Autoimmunerkrankungen oder Krebs sind die Herausforderungen, denen sich die universitäre Dermatologie stellt und versucht, durch interdisziplinäre präklinische Spitzenforschung verbesserte Therapien für die betroffenen Patienten zu finden. Für diese Forschung stand seit 1990 Universitäts-Professor Thomas Luger als Direktor der Klinik für Hautkrankheiten am UKM (Universitätsklinikum Münster). Jetzt folgt auf den gebürtigen Wiener seine Nachfolgerin im Amt, Universitäts-Professorin Kerstin Steinbrink.

Für die 53-Jährige, die zuletzt leitende Oberärztin der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz war, ist die neue Leitungsfunktion in Münster eigentlich ein Heimspiel: Hier hat sie Medizin studiert und war bis 1993 wissenschaftliche Angestellte unter Luger. „Ich stehe vor der großen Herausforderung, das Erbe Thomas Lugers weiterzutragen. Er hat am UKM maßgeblich den Grundstein für die Zytokinforschung gelegt und damit die Ursache für im Körper ablaufende Entzündungsprozesse in den Blick der Dermatologie gerückt. Das war schon damals etwas, was mich begeistert hat und hat dazu geführt, dass ich mich selbst forscherisch diesem Thema widme“, sagt Steinbrink. Die Weiterentwicklung innovativer moderner Therapeutika, die gezielt Strukturen oder Prozesse des Immunsystems beeinflussen, die etwa für Allergien oder Autoimmunerkrankungen verantwortlich sind, sei ihr Forschungsziel, das sie auch in Münster weiterverfolgen werde.

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