Lange Nacht der Universitätsmedizin
Riesiges Programm und eine lange, kurzweilige Nacht

Münster -

Wer zum UKM muss, der hat üblicherweise Probleme mit seiner Gesundheit. Am Freitagabend aber strömten Tausende zu den insgesamt über 100 Gebäuden, nur um bei der Langen Nacht der Universitätsmedizin dabei zu sein. Das lohnte sich.

Montag, 10.09.2018, 13:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 07.09.2018, 21:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 10.09.2018, 13:30 Uhr
Lange Nacht der Universitätsmedizin : Riesiges Programm und eine lange, kurzweilige Nacht
Einige Hundert Vorträge und Attraktionen ganz unterschiedlicher Art gab es bei der Langen Nacht der Universitätsmedizin zu erleben. Foto: Matthias Ahlke

Der siebenjährige Luca steht mitten im Herz des Universitätsklinikums. Nicht bildlich, sondern ganz wörtlich. Denn anlässlich der Langen Nacht der Universitätsmedizin waren im Hauptgebäude des UKM vier überlebensgroße, begehbare Modelle von Magen, Gehirn, Niere und eben dem Herz aufgestellt. „Cool“, findet Luca das auf Nachfrage und spricht damit wohl aus, was die vielen Gäste des UKM schon am späten Nachmittag der „Langen Nacht“ denken.

„Wir wollten der Öffentlichkeit auch die Stadt hinter der Stadt, wie wir es nennen, zeigen“, sagt Dr. Thomas Bauer von der Unternehmenskommunikation des UKM, während er mit einem Auge zu der Band schielt, die gerade auf einer als Bühne umfunktionierten Laderampe Lou Reeds „Walk on the Wild Side“ spielt. Es sind „thee afterworks“.

Die Lange Nacht der Universitätsmedizin Münster

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  • Am Freitagabend aber strömten Tausende zu den insgesamt über 100 Gebäuden... 

    Foto: Matthias Ahlke
  • ..., nur um bei der Langen Nacht der Universitätsmedizin dabei zu sein.

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  • Anlässlich der Langen Nacht der Universitätsmedizin waren im Hauptgebäude des UKM vier überlebensgroße, begehbare Modelle von Magen, Gehirn, Niere und eben dem Herz aufgestellt.

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Digitales Klassenzimmer für Anatomie

Noch nie gehört? Kein Wunder, die Musiker sind vier der 10.600 Mitarbeiter des Klinikums. Extra für diesen Tag haben sie die Band erst gegründet und seit vier Wochen nach Feierabend in einem alten Schwesternwohnheim geprobt. Das hat ganz offenbar so gut funktioniert, dass man nur hoffen kann, dass sie zusammenbleiben.

Nicht weit davon entfernt stehen Tomas Brngal (26) und Milos Svrcek (25). Die beiden haben gemeinsam vor zwei Jahren die Firma „virtual medicine“ gegründet, die per virtueller Realität ein digitales Klassenzimmer für Anatomie verspricht. Wie gebannt schauen die Besucher bei der ersten Präsentation einer Multi-Anwender-Version auf eine Leinwand, auf der sich ein genaues Abbild des menschlichen Körpers per Handbewegung in seine Einzelteile zerlegen lässt.

Intern hat sich eine Dynamik entwickelt, mit der wir nicht gerechnet hatten.

Dr. Thomas Bauer

Und auch im Nachbargebäude regiert die Technik die Besucherströme. Dort wird der 2,6 Millionen Euro teure Operationsroboter mit dem bescheidenen Namen „Da Vinci“ präsentiert. Freilich auch nur einer der ausgewählten Punkte eines Programms, dessen Vorbereitung rund ein Jahr in Anspruch genommen hat und das mit einem Feuerwerk am Abendhimmel seinen Abschluss findet.

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