Programm und Tickets
Was man über Münsters Oktoberfest 2018 wissen muss

Münster -

Ab Ende September strömen wieder Lederhosen und Dirndl zum Albersloher Weg. An zehn Terminen wird im Festzelt gefeiert. Hier gibt es Infos zu Programm und Tickets.

Montag, 10.09.2018, 21:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 21:00 Uhr
Programm und Tickets: Was man über Münsters Oktoberfest 2018 wissen muss
An zehn Tagen wird am Albersloher Weg Oktoberfest gefeiert. Foto: Matthias Ahlke

Seit 2006 wird in Münster im großen Festzelt bajuwarisch gefeiert. Bei der 13. Auflage des „Münsteraner Oktoberfests”, wie es von den Veranstaltern genannt wird, passen rund 4000 Partygänger in das Festzelt. An zehn Abenden soll ausgelassen gefeiert werden.

Wann wird gefeiert?

An den zehn Oktoberfest-Tagen in Münster wird jeweils von 17.30 Uhr bis 24 Uhr gefeiert. Die Termine:

Freitag, 28. September - Motto: „O'zapft ist”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg

Samstag, 29. September - Motto: „Weitr' zapft wird”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg

Dienstag, 2. Oktober (vor dem Tag der Deutschen Einheit) - Motto: „Einheit nach Maß”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg

Donnerstag, 4. Oktober - Motto: „Uniwiesn, Teil 1”, mit den „Würzbuam” und studenta-DJ Andre Becker

Freitag, 5. Oktober - Motto: „Wiesnfreitag”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg

Samstag, 6. Oktober - Motto: „Bergfest”, mit der „Gaudicrew”

Montag, 8. Oktober - Motto: „Blau-weißer Montag”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg. Bei dem Montagstermin haben die Veranstalter vor allem an die „Freunde aus der Gastronomie” gedacht, die an Wochenenden ja meist selbst arbeiten müssen. Die Veranstaltung ist aber offen für alle Besucher.

Dienstag, 9. Oktober - Motto: „UniWiesn, Teil 2”, mit den „Partyräubern” und studenta-DJ Andre Becker

Freitag, 12. Oktober - Motto: „Auswiesung, Teil 1”, mit der „Gaudicrew”

Samstag, 13. Oktober - Motto: „Auswiesung, Teil 2”, mit den „Partyvögeln” aus Würzburg

Die besten Bilder von Münsters Oktoberfest 2017

1/25
  • Das Oktoberfest ist für viele ein Höhepunkt in Münsters Partykalender.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Rund 40.000 Besucher kamen 2017 an zehn Abenden ins Festzelt.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die allgegenwärtigen Lederhosen und Dirndl sorgen für ein besonderes Flair. 

    Foto: Matthias Ahlke
  • Nach Angaben des Veranstalters tragen über 90 Prozent der Partygäste dabei Tracht.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Doch auch ohne „Verkleidung” wird ausgelassen gefeiert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • In das Festzelt in Münster passen knapp 4000 Leute.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Der Eingang befindet sich am Albersloher Weg.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • O'zapft ist: Das erste Fass hat Oberbürgermeister Markus Lewe angestochen.

    Foto: Helmut Etzkorn
  • Bis zu 200 Servicekräfte sind in dem Festzelt im Einsatz - jeden Abend.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Die Partygänger in Münster sind dabei durchaus trinkfreudig. 2,5 Maß werden im Durchschnitt gestemmt.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Bayrische Bands sorgen im Zelt für Stimmung.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Stehbereich vor der Bühne wird im Laufe des Abends immer voller.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Hier wird ausgelassen gefeiert.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Das Zelt in Münster bietet 3000 Sitzplätze an den Biertischen. Wobei auf den Bänken nicht nur gesessen wird.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Auch auf den Tischen wird getanzt.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Draußen gibt es etwas Abkühlung.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Drinnen wird zünftig gefeiert.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Alpen-Rock und Party-Pop: Die Bands fordern die Besucher immer wieder zum mitmachen auf.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Logen-Plätze: Auf zwei Emporen befinden sich Boxen für je 20 Personen, die nur komplett angemietet werden können.

    Foto: Oliver Werner
  • Von hier oben hat man einen guten Überblick über das Treiben in der Halle.

    Foto: Oliver Werner
  • Mittendrin im Geschehen: Jeder Abend im Zelt steht unter einem besonderen Motto.

    Foto: Oliver Werner
  • Hier feiert keiner allein: An den Tischen müssen immer vier Plätze im Paket gebucht werden.

    Foto: Oliver Werner
  • Obazda, Hendl, Brezeln: Auch auf der Speisekarte geht es bayrisch zu.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Ein Liter Bier kostet in Münster 2017 übrigens 10,10 Euro.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Laune tut das aber offensichtlich keinen Abbruch.

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock

Wo wird gefeiert?

Das Festzelt steht am Albersloher Weg 58 - zwischen dem Abzweig zum Hawerkamp und dem Kanal. Wer mit dem Bus fahren möchte, kann die Haltestellen Halle Münsterland oder P+R Nieberdingstraße (Linien 6,8, N85) wählen. (Zum Fahrplan)

Das Oktoberfestzelt wird am Albersloher Weg 58 aufgebaut.

Das Oktoberfestzelt wird am Albersloher Weg 58 aufgebaut. Foto: Google Maps

Wie viel kostet der Eintritt?

Die Preise reichen von 10 Euro bis 59,95 Euro pro Person. Am günstigsten sind die Stehplatz-Tickets, der Großteil der Karten wird aber als fester Sitzplatz an Tischen verkauft. Diese Tickets können nur im Viererpaket bestellt werden, rund 800 dieser Pakete werden in vier Kategorien angeboten. Am teuersten sind die Tickets für die sechs Emporen-Boxen, die mit jeweils drei Tischen und einem Stehtisch ausgestattet sind. Mit jeder Box werden 20 Eintrittskarten erworben werden. Sollen mehr Gäste in der Box feiern, brauchen sie eigene (Stehplatz-)Tickets.

Besonders günstig ist es am 8. Oktober, an dem Montagstermin kosten die Tische in allen Kategorien nur 20 Euro (5 Euro pro Person).

Besucher haben die Wahl zwischen folgenden Ticketkategorien:

  • Stehplatztickets für 10 Euro
  • Sitzplatz Kategorie Orange für 48 Euro (pro Person: 12 Euro)
  • Sitzplatz Kategorie Blau für 68 Euro (pro Person: 17 Euro)
  • Sitzplatz Kategorie Grün für 76 Euro (pro Person: 19 Euro)
  • Sitzplatz Kategorie Gelb für 84 Euro (pro Person: 21 Euro)
  • Emporen-Box (für 20 Personen*) für 549 Euro  (pro Person: 27,45 Euro)
  • Emporen-Box (für 20 Personen) für 1199 Euro inklusive 2 Maß pro Person sowie eine Mahlzeit aus dem Wiesnrestaurant (pro Person: 59,95 Euro)

Die Tickets können hier online gebucht werden. Bei vielen Veranstaltungen sind die Tische allerdings schon ausgebucht.

Wissenswertes zum Oktoberfest in Münster

1/10
  • Dirndl-Schleife

    Die Ausrichtung der Schleife an der Schürze verrät den Beziehungsstatus der Trachtenträgerin: Sitzt die Schleife links, bedeutet das, die Frau ist ledig. Aber Vorsicht, nicht jede ledige Frau ist flirtbereit: Laut Brauchtum müssen auch Verlobte und Verliebte die Schleife noch links tragen. Sitzt die Schleife hingegen rechts, ist die Frau verheiratet.

    Über eine Schleife in der Mitte gibt es verschiedene Angaben. Die einen sagen, laut ungeschriebenen Regeln dürften Dirndlträgerinnen die Schleife nicht in der Mitte knoten. Andere sagen, eine Schleife in der Mitte bedeutet: Jungfrau. Schleife hinten: Verwitwet, Kellnerin – oder keine Ahnung von der Tradition, so bindet man eben auch die gemeine Küchenschürze.

    Foto: Felix Hörhager
  • „Ziemlich nah dran am Original“

    Das haben sich die Veranstalter des Oktoberfestes in Münster vorgenommen. Deshalb gibt es dort Bier einer bayrischen Brauerei, das in Originalmaßen serviert wird, also in Literkrügen. Zu essen gibt es Schweinshaxe, Käsespätzle, Brezeln und Obazda.

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand
  • Bierpreise

    Die Preise sind auch fast wie auf der Theresienwiese: In Münster kostet eine Maß in diesem Jahr 10,30 Euro (20 Cent mehr als 2017), in München zwischen 10,70 Euro und 11,50 Euro. Zur Einführung des Euros 2002 lag der Maßpreis auf der Wiesn noch bei maximal 6,80 Euro.

    Foto: Peter Kneffel
  • Bierkonsum:

    Die Münsteraner sind laut Statistik trinkfreudiger als der durchschnittliche Wiesn-Besucher: Während in München 2017 ein Pro-Kopf-Verbrauch von 2,2 Litern gemeldet wurde, kam Münster nach Veranstalterangaben auf exakt 2,5 Liter. 

    Foto: Thomas M. Weber/WebRock
  • Festzelt

    Beim Oktoberfest in Münster ist das Festzelt 70 mal 40 Meter groß und bietet Platz für rund 4200 Gäste.

    Foto: Oliver Werner
  • Personal

    Das Münsteraner Oktoberfest 2018 umfasst zehn Veranstaltstage. Im Festzelt sorgen pro Abend rund 150 bis 200 Servicekräfte, Kellner und Zapfer für das leibliche Wohl der Gäste und den Ausschank.

    Foto: Thomas Weber
  • Tracht

    Eine richtige Tracht kann ins Geld gehen - und kostet schnell einen vierstelligen Betrag. In Münster „wird mehr Tracht getragen als in München“, sagt Christian Wasmuth, Mitorganisator des münsterischen Oktoberfestes. 600 Kilometer vom Epizen­trum des Oktoberfest-Universums in München entfernt merkt allerdings auch niemand, wenn die Lederhose nicht aus echtem Hirschleder ist und man zur Lederhose eigentlich ein weißes Leinen- und kein Karohemd trägt.

    Foto: dpa
  • Frisur

    Ob Bauern- oder Fischgrätzopf, Haarkranz oder Flechtpony – zum Dirndl passt geflochtenes Haar. Klassisch und sowohl für schulterlange als auch für sehr lange Haare geeignet ist der Haarkranz. Für mehr Halt die Haare vorher eindrehen.

    Dann unter dem linken Ohr anfangen zu flechten. Dazu eine Partie Haare nehmen und diese in drei gleichgroße Strähnen aufteilen und die rechte über die mittlere Strähne legen. Dann eine Partie des oberen Haares abtrennen und unter dem einmal Geflochtenen zu der linken Strähne hinzunehmen und über die mittlere Strähne legen.

    Die dünne rechte, ehemalige mittlere Strähne über die dicke, ehemalige linke Strähne legen. Dieses „halbe“ Einflechten einmal rund um den ganzen Kopf durchführen. Die übrigen Haare zu einem normalen Zopf flechten, herumlegen, festecken, fertig. Super angesagt auch: ein Flechtkranz mit Undone Wellen und der Haarkranz als Fischgrätzopf geflochten und undone arrangiert.

    Foto: dpa
  • Top beim Oktoberfest

    Sowohl Jung als auch Alt, Einheimische und internationale Gäste feiern gemeinsam und spätestens nach dem dritten Song tanzen alle auf den Bänken. Es herrscht viel Liebe zum Detail, wie beispielsweise bei den Frisuren der Frauen. Außerdem gibt es einfache Regeln, wie das Schleifebinden, die das Leben einfacher machen. Und mittlerweile kennen sich die Gäste immer besser mit den bayrischen Traditionen aus. Gute Stimmung gehört zum Oktoberfest wie die Maß Bier und die Trachten.

    Foto: Matthias Balk
  • Flop beim Oktoberfest

    Weniger empfehlenswert: In Turn- und Wanderschuhen statt in traditionellen Haferlsocken und -schuhen zum Fest zu erscheinen - sowie generell andere Klamotten über der Tracht zu tragen. Nicht gern gesehen: Beim Alkohol über die Stränge schlagen oder mit dem Auto kommen.

    Foto: Tobias Hase

Wie teuer ist das Bier?

Die Maß Bier - ausgeschenkt wird König Ludwig - kostet in diesem Jahr 10,30 Euro, 20 Cent mehr als im Vorjahr. Natürlich gibt es auch andere Getränke - sogar alkoholfreie: Vom Obstler für 2,50 Euro über das Wasser für 4,90 Euro (0,5 Liter) bis zur Magnum-Flasche Champagner (1,5 Liter Veuve Clicquot) für 145 Euro. Die Getränke werden an zwei Theken im und einer Bar hinter dem Festzelt ausgegeben. An den Tischen kann auch bei den zahlreichen Servicekräften bestellt werden, die jeden Abend unterwegs sind.

Was gibt es zu essen?

Wurstsalat, Hendl, Haxe und Co: Die Speisekarte ist vor allem deftig und fleischlastig. Vegetarier müssen mit Käsepätzlen, Obazda und Brezel vorliebnehmen.

Welche Musik wird gespielt?

Krachledern geht es bei Münsters Oktoberfest auch auf der Bühne zu. „Partyvögel”, „Würzbuam”, „Gaudicrew”, „Partyräuber” - die bayrischen Bands sollen im Zelt vor allem für Stimmung sorgen. Alpenrock trifft Partypop - tiefgründige Texte darf hier niemand erwarten, Mitschunkeln und Gaudi sind angesagt. 

Gibt es einen Dresscode?

Jein. Ohne Tracht wird man nicht rausgeworfen, aber sie gehört zum Flair dazu und ist durchaus erwünscht. Laut Veranstalter kommen über 90 Prozent der Gäste in Dirndl beziehungsweise Lederhose. 

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