Lou Canova bringt den Hot Jazz Club zum Tanzen
„Drei Matzes“ und eine poppige Soul-Funk-Party

Münster -

Ein Saxophon-Solo im Spaziergang über die Tische zeugt zwar von guter Live-Performance, doch bei Lou Canova kam auch Qualität und authentische Spielfreude hinzu. Die neunköpfige Band brachte am Samstagabend mit ihrer Mischung aus Soul, Funk und Pop den Hot Jazz Club zum Tanzen.

Montag, 10.09.2018, 22:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 22:00 Uhr
Rosa Latour nahm den Hot Jazz Club mit ihrer souligen Stimme für sich ein.
Rosa Latour nahm den Hot Jazz Club mit ihrer souligen Stimme für sich ein. Foto: Maximilian von den Benken

Die 25-jährige Erfahrung der Band sorgt für ein blindes Zusammenspiel, die bereits zum dritten Mal im Hot Jazz Club spielte.

Mit Wurzeln im Soul geben die Musiker Klassikern wie „Our House“, neuen Songs wie „Drunk in the Morning“ und sogar dem Hit „Dark Necessities“ der Red Hot Chili Peppers einen eigenen Anstrich. „Wir spielen inzwischen querbeet all das, was uns gefällt“, sagt Sänger Marko Adam am Samstag in der Pause.

Neben all den Coversongs kam auch das eigene Soul-Funk-Stück „Go a straight“ sehr gut an – eine der zwei Eigenkompositionen an diesem Abend.

Die Sängerin Rosa Latour überzeugte dabei mit ihrer souligen Stimme und spielte zwischendurch dann auch noch Saxophon.

Als prägend für Lou Canova erwiesen sich die „drei Matzes an den Bläsern“, wie Adam den Trompeter Matthias Klotz sowie die Saxophonisten Matthias Kurzhals und Matthias Wittler vorstellte. Letzterer tanzte beim Funk-Song „Brick House“ durch den ganzen Club und lieferte dabei ein starkes Solo ab.

Christoph Schaaf am Keyboard, Gitarrist Jürgen Arrenberg, Bassist Michael Krancioch und Eddi Lewald am Schlagzeug sorgten für groovenden Rhythmus.

Das Publikum wurde schnell zum Tanzen animiert. „Das ist ja wie im Tollhaus - Münster außer Rand und Band“, freute sich Adam nach der ersten Zugabe.

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