Vierte Bäder- und Rehatour
Radeln für den guten Zweck

Münster -

Von Münster nach Bremen und zurück radelten die Teilnehmer der vierten Vierte Bäder- und Rehatour – nicht nur, um das Thema Rehabilitation in den Fokus zu rücken. Sie sammelten auch für einen guten Zweck.

Mittwoch, 12.09.2018, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 12.09.2018, 23:00 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe und die Vorsitzende der Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V., Gertrud Wietholt (8.v.l.), begrüßten die Radler um den Ersten Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Thomas Keck (6.v.l.), und den Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Dortmund, Ludger Peschkes (l.), am Ende ihrer Tour auf dem Prinzipalmarkt.
Oberbürgermeister Markus Lewe und die Vorsitzende der Kinderneurologie-Hilfe Münster e. V., Gertrud Wietholt (8.v.l.), begrüßten die Radler um den Ersten Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Thomas Keck (6.v.l.), und den Geschäftsführer des Berufsförderungswerks Dortmund, Ludger Peschkes (l.), am Ende ihrer Tour auf dem Prinzipalmarkt. Foto: pd

Mit einem Empfang durch Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe auf dem Prinzipalmarkt endete jetzt die inzwischen vierte Auflage der „Bäder- und Reha-Radtour“, die jeweils von Münster aus startet. Die Werbetour für das Thema Rehabilitation führte laut einer Pressemitteilung diesmal vor der Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Westfalen an der Gartenstraße bis in den hohen Norden nach Bremen und anschließend wieder zurück nach Münster.

Ganz „nebenbei“ traten die Teilnehmer für einen guten Spenden-Zweck kräftig in die Pedale. Denn die Radler sammelten für den Bundesverband Kinderneurologie-Hilfe e. V. mit Sitz in Münster. Nach ersten groben Schätzungen kamen über 5000 Euro zusammen.

Der Verband setzt sich seit über 30 Jahren bundesweit für Kinder mit erworbenen Hirnschädigungen nach Kopfverletzungen ein. Neben der Beratung und Nachsorge von Betroffenen gehört unter anderem die Prävention zu seinen Aufgaben.

In fünf Etappen ging es für das täglich gut 20 Radler starke Teilnehmerfeld quer durch Nordwestdeutschland: Lingen, Papenburg, Bremen, Bad Essen und zurück zum Start- und Zielort Münster – das waren die Etappenziele der Tour. Bis auf einige Anstiege auf den Schlussetappen im Wiehengebirge und Teutoburger Wald war die Tour dieses Mal zwar eine reine „Flachland-Route“. Dennoch war sie aufgrund der Streckenlänge und des teilweise herrschenden Gegenwindes keine „Entspannungstour“, heißt es weiter.

Die Teilnehmer waren übrigens allesamt reine Hobby-Radfahrer. Sie eint dabei eines: Beruflich, ehrenamtlich oder durch politische Mandate sind sie alle der Rehabilitation eng verbunden. Initiatoren der „Bäder- und Reha-Tour“ sind der Erste Direktor der Deutschen Rentenversicherung Westfalen, Thomas Keck, und der Geschäftsführer des Berufsförderungswerkes Dortmund, Ludger Peschkes. Sie wollen den Stellenwert der Reha für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft und die Arbeitswelt herausstellen.

Rund eine Million Menschen benötigen jährlich ambulante oder stationäre Reha-Maßnahmen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6045829?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F
1700 Schweine in Flammen verendet
Spurensuche nach dem Großbrand: 1700 Schweine in Flammen verendet
Nachrichten-Ticker