TSV Handorf vor der Baugenehmigung für neue Sportanlage
Im Frühjahr sollen die Bagger rollen

Münster -

Was lange währt, wird endlich gut. 13 Jahre nach dem Beginn der Planungen für die Verlagerung der Sportanlagen des TSV Handorf von der Heriburg- zur Hobbeltstraße liegt der Ratsbeschluss vor: Einstimmig befürworteten die Ratsmitglieder den Planungsentwurf. Nächster Schritt ist die Erteilung der Baugenehmigung.

Montag, 24.09.2018, 18:28 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 21.09.2018, 18:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 24.09.2018, 18:28 Uhr
Markus Lewe (M.) und (v.l.) Jörg Hoffmann (Grünflächenamt), Stadträtin Cornelia Wilkens, Michael Willnath sowie der Vorsitzende des TSV Handorf, Martin Heep, präsentieren die Pläne für den Neubau der Sportanlagen des TSV Handorf.
Markus Lewe (M.) und (v.l.) Jörg Hoffmann (Grünflächenamt), Stadträtin Cornelia Wilkens, Michael Willnath sowie der Vorsitzende des TSV Handorf, Martin Heep, präsentieren die Pläne für den Neubau der Sportanlagen des TSV Handorf. Foto: Reinhold Kringel

„Wir haben uns in vielen Gesprächen zusammengerauft“, sagte Sportamtsleiter Michael Willnath . „Mit 10,27 Millionen Euro ist es die bisher größte Bausumme für eine neue Sportanlage in Münster. In Handorf wird eine funktionale Sportanlage entstehen, die sowohl für den Vereins- als auch für den Schulsport unterschiedliche Sportangebote bietet. Aber auch zur Nutzung in der Freizeit stehen die Sportangebote außerhalb der Trainings- und Spielzeiten zur Verfügung.“

Oberbürgermeister Markus Lewe betonte die wichtige Aufgabe des Sports in der Gesellschaft für Zusammenhalt und Integration: „Der TSV Handorf leistet viel für unsere Gesellschaft“, sagte das Stadtoberhaupt. Der nächste Schritt sei der Neubau des Hallenbads, dann sei die Sportmeile an der Hobbeltstraße komplett. Der freiwerdende Raum in der Dorfmitte würde auch dringend für die Erweiterung des Wohnraumangebotes gebraucht, meinte der Politiker, denn „Münster wächst“.

Der Oberbürgermeister ist sich sicher: „Mit dem Umzug zur Hobbeltstraße kann Handorf die Zukunft sportlich angehen!“

Stadträtin Cornelia Wilkens betonte, dass Handorf mit der neuen Sportanlage auf der Höhe der Zeit sei und damit für Jahrzehnte gerüstet. Neben dem Vereinssport soll auch der Schulsport sowie der vereinsungebundene Sport gefördert werden und auf den zwei Kunstrasenplätzen und dem Naturrasenplatz eine ideale Spielstätte finden.

Auf der Anlage wird es ein kommunales Funktionsgebäude und ein Vereinsheim geben. Architekt Jörgen Dreher hat ein sehr modernes Gebäude für den TSV geplant mit einem überdachten, aber nach einer Seite offenen Foyer. „Wenn alles super läuft, dann wollen wir die Fußball-Europameisterschaft 2020 dort schauen“, meinte der Planer schmunzelnd und der Vorsitzende Martin Heep ergänzte: „Im Frühjahr nächsten Jahres sollen die Bagger rollen.“

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