Mehr Geld für Gesundheit
Stadt berät zu Anträgen nach dem Präventionsgesetz

Münster -

Rund 100 Millionen Euro stehen in NRW seit 2016 jährlich für mehr Gesundheitsförderung vor Ort zu Verfügung. Sie sollen neue Angebote in den Lebenswelten der Menschen ermöglichen, etwa im Stadtteil, im engeren Wohnumfeld oder in Kindergarten und Schule. Aber wofür und wie können „Gesundheitsakteure“ Gelder beantragen? Das fragen sich viele denkbare Antragsteller. Das Gesundheitsamt der Stadt und die Projektgruppe „Präventionsgesetz“ haben sich damit intensiv befasst und helfen weiter.

Sonntag, 23.09.2018, 12:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 23.09.2018, 12:00 Uhr
Sie unterstützen Antragsteller: Die Projektgruppe mit (v.l.) Merle Heitkötter, Wolfgang Peschke, Christine Menke, Brigitte Berghoff, Matthias Preuß, Renate Ostendorf, Dr. Michael Böswald.
Sie unterstützen Antragsteller: Die Projektgruppe mit (v.l.) Merle Heitkötter, Wolfgang Peschke, Christine Menke, Brigitte Berghoff, Matthias Preuß, Renate Ostendorf und Dr. Michael Böswald. Foto: Stadt Münster

Vielen in Münster liegt die „Gesunde Stadt“ immer schon am Herzen. Sie setzen sich für gesundheitsförderliche Verhältnisse ein und motivieren zu gesunder Lebensweise. Das Präventionsgesetz hat für diese Gesundheitsakteure neue Möglichkeiten geschaffen, indem es Geld für befristete Projekte zur Gesundheitsförderung in Lebenswelten zur Verfügung stellt.

Wer einen Antrag stellen möchte, kann sich auf Landesebene von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit NRW beraten lassen. Das städtische Gesundheitsamt und die Projektgruppe „Präventionsgesetz“ der Kommunalen Gesundheitskonferenz helfen ebenfalls weiter.

Sie unterstützen mögliche Antragsteller dabei, ihre Antragsideen möglichst gut den Bedarfen und Strukturen in Münster anzupassen. Ansprechpartnerin für die Projektgruppe ist im Gesundheitsamt Merle Heitkötter, E-Mail: heitkoetter@stadt-muenster.de, ✆ 02 51/4 92-53 88

In die Projektgruppe bringen ihre fachliche Expertise ein: von der Stadt das Gesundheitsamt, das Sozialamt, das Jobcenter, die Volkshochschule sowie das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien;  die Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster, die Ärztekammer Westfalen-Lippe, die AOK und das Gesunde Städte-Netzwerk.

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