Interkulturelles Fest mit Friedensmahl
Gaumenfreuden aus aller Welt

Münster -

Das vom Integrationsrat Münster veranstaltete Interkulturelle Fest bot kulinarische Genüsse aus vielen Ländern. Im Zentrum der Veranstaltung im Rathausinnenhof stand das Friedensmahl.

Sonntag, 30.09.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 30.09.2018, 19:00 Uhr
.Beim Interkulturellen Fest lockten vielerlei Genüsse. Beim Friedensmahl (kl. Bild) stärkten sich Ehrenamtliche im Rathausinnenhof.
Beim Interkulturellen Fest lockten vielerlei Genüsse. Beim Friedensmahl (kl. Bild) stärkten sich Ehrenamtliche im Rathausinnenhof. Foto: Oliver Werner

Manch einer ließ sich ein paar Probierportionen in Alufolie oder Papier einwickeln – für zu Hause. Allein wegen der enormen Vielfalt an Speisen, die in anderen Ländern und Kulturen üblich, hierzulande aber nicht alltäglich sind, lohnte sich am Samstag ein Besuch des Interkulturellen Festes vor dem Stadthaus 1 und im Rathausinnenhof.

Fischfilet mit Kartoffelsalat nach portugiesischem Rezept – „Filetes des Pescade“ mit „Salade Russa“ – stand im Angebot und „Rissois“, das sind Teigtaschen mit Garnelen. Die marokkanischen Nachbarn der Portugiesen boten etwa „Beghrir“: einen „1001-Löcher-Pfannkuchen“, wie es hieß. An anderer Stelle wurde äthiopischer Tee serviert.

Weil Essen verbinden soll, hat auch das „Friedensmahl“ großen Stellenwert. „Es ist fester Bestandteil des Festes“, betonte Dr. Ömer Lütfü Yavuz, Vorsitzender des Integrationsrates, der die Veranstaltung maßgeblich gemeinsam mit der Stadt ausrichtet, in einer Begrüßungsrede. In diesem Jahr waren zum Mahl im Rathausinnenhof an schlichten Bänken und Tischen Bürger eingeladen, „die sich durch ehrenamtliche Arbeit im Sport eingesetzt haben, dazu ehrenamtliche Akteure aus dem Bereich der Integrationsarbeit“, sagte Yavuz. Unterstützt wurde das Mahl erneut von Hildegardisschülern der Sozialassistenz als Service.

Friedensmahl beim interkulturellen Fest des Integrationsrates

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„Im Sport sind die Begeisterung für die Sache und der Einzelne wichtig und nicht die Nation, aus der er kommt“, meinte Brigitte Thomas vom Evangelischen Kirchenkreis in ihrem Redebeitrag zum Thema. Vor allem afrikanische, südamerikanische, europäische und arabische Gruppen stellten sich an Ständen vor. Migranten aus dem Jemen sprachen mit Besuchern über den Krieg in ihrem Land, stellten zugleich aber auch Gewänder, Handwerkskunst in Form landestypischer Gebäude in Miniaturform und Schmuck aus. „Der Jemen war im 16. Jahrhundert das erste Land, das Kaffee exportierte“, war sich Shafiq Hasan für die Gruppe sicher. Durch den Krieg in seiner Heimat würde der Jemen allerdings hauptsächlich aus dieser „dramatischen Perspektive der Zerstörung“ wahrgenommen. „Wir wollen, etwas von der Geschichte und der Kultur zeigen. Damit die Leute mehr darüber erfahren.“

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